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Studie: Gaming am Handy beliebter als am PC

17.07.2018 | 15:48 Uhr |

Erstmals zockten 2017 mehr Menschen an ihrem Smartphone als am bislang marktbeherrschenden PC.

Spiele für das Smartphone werden grafisch immer aufwendiger und auch das Gameplay kann sich öfter schon mit den Titeln für PC und Konsole messen. In Deutschland ist das mobile Gaming nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens GfK mittlerweile schon größer als das Zocken am PC: 2017 spielten demnach 18,2 Millionen Menschen auf dem Handy, damit nutzen das Smartphone sogar mehr Leute als den Gaming-PC, der im gleichen Zeitraum von 17,3 Millionen zum Spielen genutzt wurde. Auf der Konsole zocken 16 Millionen Deutsche.

Als Grundlage der GfK diente eine repräsentative Umfrage unter 25.000 Konsumenten. In Deutschland sollen demnach 34,3 Millionen Menschen auf einer beliebigen Plattform Spiele nutzen – damit vertreibt sich fast die Hälfte der Bevölkerung die Zeit mit Games. Große Unterschiede bei den Geschlechtern gibt es nicht mehr: 47 Prozent sind weiblich, 53 männlich. Im Vergleich zum Jahr 2016 wuchs die Zahl der spielenden Nutzer über alle Plattformen hinweg weiter an. Ein Grund für die Beliebtheit von Handy-Games ist wohl der geringere Preis: Meist werden die Spiele gratis angeboten, ihre Umsätze erzielen die Hersteller durch den Verkauf von Ingame-Inhalten. Zudem muss keine spezielle Hardware angeschafft werden, viele Spiele laufen auch auf älteren Smartphones.

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