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Streetscooter der Deutschen Post geht in Großserie

10.12.2018 | 15:40 Uhr | Michael Söldner

Die Deutsche Post darf ihr Elektroauto Streetscooter Work in Serie bauen. Das KBA hat die entsprechende Genehmigung erteilt.

Das gelbe Elektroauto der Deutschen Post gehört in vielen Städten schon zum Straßenbild. Dabei werden vom Streetscooter Work aktuell nur maximal 20.000 Fahrzeuge pro Jahr gefertigt. Um der Nachfrage gerecht zu werden, hatte die Deutsche Post beim Kraftfahrtbundesamt (KBA) eine EG-Typengenehmigung für Großserien beantragt, diesem Wunsch wurde nun von staatlicher Seite nachgekommen . Der Streetscooter würde nach Angaben der Post auch aus dem Ausland immer häufiger nachgefragt. Durch die Typengenehmigung kann das Elektroauto in der gesamten EU sowie in Norwegen und der Schweiz verkauft werden. Das von Ford gefertigte größere Modell Work XL hat schon seit Oktober eine entsprechende Zulassung.

Die für die Entwicklung zuständige Post-Tochter StreetScooter GmbH begrüßt die Entscheidung des KBA. Das Interesse von Unternehmen mit Großflotten, Gewerbetreibenden und kommunalen Betrieben sei groß. Die Großseriengenehmigung erlaubt die Zulassung großer Fahrzeugmengen, auch im Ausland. Die Vorstellung des von der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule (RWTH) in Aachen entwickelten Lieferwagens erfolgte schon 2011. Nach dem Kauf durch die Deutsche Post im Jahr 2014 erfolgte 2016 die Ankündigung, das Auto in Serie fertigen zu wollen.

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