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Streaming-Dienst: Aus Microsoft Beam wird Mixer

26.05.2017 | 15:01 Uhr |

Microsoft will Twitch mit seinem Streaming-Dienst Mixer und neuen Features Konkurrenz machen.

Im August 2016 kaufte Microsoft den Streaming-Dienst Beam und integrierte ihn in Windows 10 und auf der Xbox One. Beam soll Twitch langfristig Konkurrenz machen, dafür spendiert Microsoft dem Dienst in dieser Woche mehrere neue Funktionen – allen voran einen neuen Namen. Microsoft Beam heißt ab sofort Mixer.

Im Gegensatz zu Twitch mit einer Latenzzeit von 10 bis 15 Sekunden, wirbt Mixer mit einer maximalen Verzögerung von ein bis zwei Sekunden. Dadurch sollen sich Live-Streams und Gespräche zwischen den Streamern wesentlich natürlicher anfühlen. Der Dienst erlaubt Zuschauern außerdem die Teilnahme am Stream, beispielsweise durch Abstimmungen. Das ist zwar auch bei YouTube und Twitch möglich, durch die niedrige Latenzzeit soll die Interaktion bei Mixer aber unmittelbarer erfolgen.

Co-Streaming bei Mixer.
Vergrößern Co-Streaming bei Mixer.
© Microsoft

Mixer bekommt heute außerdem eine so genannte Co-Streaming-Funktion. Im Rahmen des Features streamen mehrere Spieler gleichzeitig, während sie im Multiplayer miteinander spielen. Zuschauer können so beispielsweise ein League-of-Legends-Match aus bis zu vier unterschiedlichen Perspektiven verfolgen. Die vier Stream-Teilnehmer werden bei Mixer im Split-Screen dargestellt.

Neben den Änderungen in Mixer für den PC, geht heute auch die Mobile-App Mixer Create in die Beta-Phase. Hier soll es künftig möglich sein, Smartphone-Spiele zu streamen. Microsofts Xbox One bekommt ebenfalls eine neue Mixer-Page.

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