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Stiftung Warentest: Sicherheitsmängel bei Überwachungskameras

29.09.2017 | 18:01 Uhr |

Die Stiftung Warentest hat 16 IP-Überwachungskameras für den Innen- und Außeneinsatz unter die Lupe genommen – fast alle von ihnen sind unsicher.

In einem aktuellen Test hat sich die Stiftung Warentest neun IP-Überwachungskameras und sieben Geräte für die Außenmontage näher angeschaut. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Nur eine der 16 Kameras schnitt mit der Note „gut“ ab – die D-Link 2330L. Sie schützt ihre Besitzer gut und liefert beim Außeneinsatz ordentliche Bilder. Einziger Wermutstropfen: Über ihre App überträgt sie die Anmeldedaten unverschlüsselt – was Hackern Tür und Tor öffnet.

Besonders leichtes Spiel haben Hacker bei Überwachungskameras von Instar und Technaxx. Die Kameras geben ihren Nutzern von Haus aus triviale Anmeldedaten wie „admin“ als Nutzername oder Passwort vor. Unerfahrene Käufer weisen sie nicht darauf hin, dass sie bei der Einrichtung ihre Login-Daten ändern sollten. Als Resultat vergibt die Stiftung Warentest nur die Note „mangelhaft“. Beim Kauf einer passenden Überwachungskamera sollten Kunden also ganz besonders genau hinschauen. Ein unsicheres Gerät kann noch schlimmere Folgen haben als gar keine Kamera. Denn übernehmen Hacker die Kamera, können sie sich per Live-Video in Ruhe anschauen, wann die Besitzer ihr Haus verlassen.  

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