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Stiftung Warentest: Macbook Pro und iPad Pro sind spitze

22.12.2017 | 09:14 Uhr |

Die Stiftung Warentest prüfte insgesamt 26 Notebooks, Ultrabooks, Convertibles und Tablets mit Tastatur – dreimal liegen Apple-Geräte an der Spitze.

Man habe die mobilen Computer erstmals nach einem einheitlichen Prüfprogramm getestet, sodass alle Ergebnisse etwa zu Akkus, Displays oder Handhabung nun direkt vergleichbar sind, versprechen die Tester von Stiftung Warentest in ihrer Heftausgabe 1/2018 ab Seite 25. Den Test gibt es hier auch online, der Artikel kostet freilich drei Euro Gebühr .

Die insgesamt 26 Modelle der vier Geräteklassen wurden auf Funktion und Leistung getestet, dazu kam jeweils ein Falltest, um die Stabilität der Geräte zu prüfen. Für Apple weist die Stiftung Warentest auf die verschiedenen Systeme wie macOS und iOS hin und sieht hier einen besonderen Vorzug, dass die Geräte gut aufeinander abgestimmt sind. Nachteil sei, dass Apple eine ”Premium-Marke” ist. Für diese müssten Benutzer entsprechend teuer bezahlen, dies betreffe oft auch das Zubehör.

Stark: Macbook Pro 15 Zoll

Dann werden die verschiedenen Geräteklassen – Notebooks, Ultrabooks, Convertibles und Tablets mit Tastatur – in ihren Eigenschaften, Stärken und Schwächen vorgestellt. Bei den Notebooks gebe es gute Windows-Rechner schon ab 765 Euro von Medion. Das stärkste Gerät aber sei hier das Macbook Pro mit 15 Zoll, das freilich mit 2700 Euro zu Buche schlägt. Es bietet dafür eine Topleistung, ausdauernden Akku und ein ”super Display”. Dafür gibt es das Qualitätsurteil mit der Note 1,7 – direkt dahinter liegt das Acer Aspire 5 mit Windows 10 und der Note 2,0 – für nur 900 Euro (mittlere Marktpreise).

Top: Macbook 13 Zoll

Bei den Ultrabooks, wozu die Stiftung Warentest auch das Macbook mit 13 Zoll zählt, sehen die Prüfer wiederum das Apple-Gerät ganz vorn. Es ist mit 1660 Euro auch wieder das teuerste Modell unter den getesteten. Für seine wiederum starke Leistung, das hervorragende Display und die gute Akkulaufzeit erhält die Note 1,8 – dahinter findet sich das HP Envy (Windows 10 Home) für 1000 Euro und mit der Note 2,0.

Kein Apple-Convertible

Bei den sogenannten Convertibles als ”Wandelrechner”, einer Kombination aus Ultrabook und Tablet, ist kein Apple-Gerät darunter. Unter diesen Geräten schneidet das HP Spectre x360 mit Windows 10 Home für 1330 Euro und der Note 2,0 am besten ab, dicht gefolgt von der Konkurrenz.

iPad Pro 12,9: Vor Microsofts Surface Pro

Bei den ”Flexi-Flundern”, wie die Tester aus Hamburg das salopp nennen, also den Tablets mit (optionaler) Tastatur, hat wiederum Apple mit dem iPad Pro und 12,9 Zoll das Siegertreppchen mit Gold erklommen. Mit der besten Kamera, sehr gutem Display und gutem Akku liegt das iPad Pro (Note: 1,9) ganz knapp vor dem Microsoft Surface Pro (12,3 Zoll) mit der Note 2,0 zum Preis von 1370 Euro. Interessanterweise liegen alle drei Apple-Geräte beim Kriterium Vielseitigkeit nur im Bereich befriedigend. Ansonsten scheint es eher eine Frage des Geldbeutels und der gewünschten Kompatibilität, ob man sich für ein Apple-Laptop oder -Tablet entscheidet oder nicht.

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