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Statistik: Microsoft Store für Entwickler eher uninteressant

07.05.2018 | 15:47 Uhr |

Trotz des Erfolgs von Windows 10 scheint der Microsoft Store bei Nutzern und Entwicklern auf wenig Interesse zu stoßen.

Mit dem mittlerweile von Windows Store zu Microsoft Store umbenannten Shop für Apps wollte Microsoft eigentlich wie Apple und Google an jeder verkauften Software mitverdienen. Das Konzept geht aber offenbar trotz des Erfolgs von Windows 10 nicht ganz auf. Das französische Entwicklerstudio Webrox hat mit Tubecast beispielsweise eine Software für Android, iOS, Windows Phone und den Windows Store im Angebot. Die App dient als Grundlage für viele andere Apps und erlaubt beispielsweise das Streaming von Videos an den Chromecast-Stick.

Windows Central wollte von Webrox nun in Erfahrung bringen, ob die Beliebtheit von Windows 10 als Betriebssystem auch den Windows Store beflügeln konnte. Nach Ansicht von Firmenchef Stéphane Granziano sei dies nicht eingetreten. Der Microsoft Store sei für die meisten Nutzer uninteressant. Dies stünde mit den Nutzungsgewohnheiten der PC-Anwender in Verbindung: Spieler würden Steam starten, Studenten hingegen Office und der Großteil der Nutzer surft mit dem Rechner im Netz oder verwendet klassisch heruntergeladene Programme. Durch die Abnahme der Windows-Phone-Nutzer sei der Store sogar noch unwichtiger geworden. Microsoft konzentriere sich als Reaktion fast nur noch auf die Cloud. Mit dem Microsoft Store werde Microsoft hingegen keine großen Umsätze generieren können.

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