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Startup verspricht Werbekunden, 100 Millionen Handys orten zu können

13.03.2018 | 08:41 Uhr |

Die in etwa 1000 Apps integrierte Ortungstechnik von Tamaco soll potentielle Kunden zielgenau orten können.

Ortsbasierte Werbung bzw. Mobile Targeting ist für die Werbekunden ein wichtiges Zukunftsthema, vor allem in England ist das Startup Tamoco hier offensichtlich schon sehr weit. Das Unternehmen kooperiert in  England unter anderem mit Betreibern von WiFi-Hotspots von BT, Virgin Media und Sky´s The Cloud um Smartphonenutzer zu orten, wie "Wired UK" berichtet . Dank zusätzlicher Zusammenarbeit mit etwa tausend App-Herstellern kann das Unternehmen beim Besuch eine Pubs, U-Bahn-Station oder eines Supermarktes relativ zuverlässig Ortungsdaten abrufen und diese Informationen für Werbekunden bereitstellen - um etwa den Smartphone-Besitzer in einem Supermarkt auf nahen Joghurt von Danone hinzuweisen.

Die Ortung basiert nach Angaben des Startup-Gründer Sam Amrani auf etwa einer Milliarde „proximity sensors“ weltweit und kombiniert Signale von Wi-Fi, Bluetooth Beacons, GPS, QR-Codes und Metadaten wie Gerätedaten. Laut Anbieter werden die Daten zwar anonymisiert, laut Wired ist diese Anonymisierung aber doch etwas problematisch und sorgt nicht für völlige Anonymität.

Tipp: Bei einem iPhone kann man die Datensammelei übrigens über "Einstellungen > Datenschutz > Werbung" untersagen.

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