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Spectre-Gefahren: So schützen Sie Ihre CPU

07.11.2018 | 14:07 Uhr |

Sicherheitsforscher haben im letzten Jahr gravierende Lücken in nahezu allen CPUs gefunden und diese auf die Namen Meltdown und Spectre getauft. Im Mai wurden acht Sicherheitslücken entdeckt. Wir geben einen Überblick.

Anfang des Jahres platzte eine Bombe: Viele Prozessoren wiesen gravierende und nur schwer zu behebende Sicherheitslücken auf, über die sensible Speicherinhalte und somit Daten des PCs ausgelesen werden können. Betroffen waren beziehungsweise sind ganz verschiedene Gerätearten, darunter insbesondere auch Desktop-Computer und Notebooks mit CPUs sowohl von Intel als auch von AMD – und zwar unabhängig vom installierten Betriebssystem. Zusammengefasst wurden die verschiedenen Schwachstellen unter den Begriffen „Spectre“ sowie „Meltdown“. Was also ließ und lässt sich tun, um diese Sicherheitslücken zu schließen? Schutz bietet geeignete Firmware der Hauptplatine, auf der die CPU schließlich steckt. Die Aktualisierung des Bios beziehungsweise Uefi ist deshalb der wichtigste Schritt.

Der PC-WELT-Online-Ratgeber beschreibt Schritt für Schritt, wie Sie so ein Mainboard-Update durchführen. Das beginnt bei der genauen Identifikation des Boards und der installierten Bios-/ Uefi-Version und führt Sie über den Download der passenden Update-Datei bis hin zur sicheren Installation. Da diese je nach Hersteller und Variante des Computers beziehungsweise der Hauptplatine ziemlich unterschiedlich ablaufen kann, beschreiben wir alle drei wichtigen Methoden ebenfalls im Detail: aus dem laufenden Windows-Betrieb heraus, direkt im Bios beziehungsweise Uefi oder über ein externes Bootmedium. Nach wenigen Minuten ist die Mainboard-Aktualisierung abgeschlossen – Zeit, die Sie auf jeden Fall zum Schutz gegen Spectre und Meltdown investieren sollten.

Weil es die jeweils neuen Bios-/Uefi-Versionen zum Teil erst nach Monaten gibt – oder für viele ältere Boards gar nicht mehr – hatte Microsoft im März sogenannte Microcode-Updates für Windows 10 bereitgestellt. Zunächst standen die Updates gegen Spectre und Meltdown nur für neuere Intel-Prozessoren bereit, inzwischen auch für ältere bis zurück zur vierten Core-i-Generation.

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