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Sony verklagt Verkäufer von Jailbreak-PS4s

10.10.2018 | 17:23 Uhr |

Sony geht erstmals gerichtlich gegen einen Verkäufer von PS4-Konsolen vor, die sich mit kopierten Spielen nutzen lassen.

Mit regelmäßigen Updates der Systemsoftware konnte Sony seine Playstation 4 sicher vor Hackern machen. Doch auf Modellen mit älteren Versionen der Systemsoftware lassen sich zahlreiche Eingriffe vornehmen, darunter ist auch die Nutzung illegal beschaffter Spiele. In den USA geht Sony nun gegen einen Hacker vor, der über Ebay geknackte Konsolen verkauft hat. Der Konzern gab sich dabei als interessierter Käufer aus und erhielt prompt zwei PS4-Konsolen mit Jailbreak und 60 vorinstallierten Spielen. Als Ergebnis wurde der Hacker mit dem Pseudonym Blackcloak13 von Sony angezeigt, ihn erwartet eine Klage vor den Gerichten Kaliforniens.

Bislang war kein Fall bekannt, in dem Sony Verkäufer manipulierter Konsolen angeklagt hat. Der Vorwurf lautet auf den Vertrieb nicht korrekt lizenzierter Spiele unter Umgehung der dafür vorgesehenen Kopierschutzsysteme auf der Konsole. Welchen Schadensersatzanspruch Sony gegen den Hacker geltend machen will, bleibt unklar. Dass er sogar eine Anleitung zur Beschaffung weiterer Spiele beigelegt hat, dürfte Sony zusätzlich verärgern. Ob die Aktion auch weitere Verkäufer manipulierter Konsolen abschreckt, muss sich auch erst zeigen. Noch gibt es genügend Anbieter auf einschlägigen Portalen.

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