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Sony stellt Produktion der PS Vita in Japan ein

19.02.2019 | 15:06 Uhr | Michael Söldner

Die Ära von Sony als Hersteller mobiler Spielekonsolen geht zu Ende: Die Vita wird in Japan nicht mehr produziert.

Mit der PSP und der Nachfolgekonsole PS Vita wollte Sony die Übermacht von Nintendo im Handheld-Sektor brechen. Nun endet die Ära von Sony als Hersteller mobiler Spielkonsolen: In Japan soll die Produktion der Playstation Vita eingestellt werden. Die schicke Konsole kam erstmals 2011 auf den Markt und stahl mit ihrem OLED-Bildschirm mit 960 x 544 Pixeln den Mitbewerbern die Show. Der Siegeszug der Smartphones lässt die technischen Daten der PS Vita heute jedoch deutlich weniger beeindruckend dastehen. Selbst die günstigsten Smartphones bieten heute mehr als 512 MB RAM und eine 4-Kern-CPU. 

Mit weltweit über 16 Millionen Konsolen (Stand: Juli 2018) steht die Vita dennoch gut da. Der Nintendo 3DS als direkte Konkurrenz bringt es dennoch schon auf knapp 75 Millionen Exemplare. Es ist wohl nicht davon auszugehen, dass Sony noch eine mobile Spielkonsole in den Handel bringen wird. So bleibt die Vita eine Plattform mit sehr vielen lohnenswerten Exklusivtiteln und Portierungen. Zu den Highlights zählen sicherlich "Killzone: Mercenary", "Don´t Starve", "Minecraft", "Lumines", "Wipeout 2048", "Uncharted: Golden Abyss", "Sound Shapes" oder "Persona 4 Golden". Da die Plattform zudem schon von Hackern geöffnet wurde, lassen sich darauf auch Emulatoren für Retro-Konsolen wie N64 oder Mega Drive nutzen. 

Die neue mobile Spielekonsole PlayStation Vita wird ab dem 22. Februar in den deutschten Läden erhältlich sein. PC-WELT-Redakteur Benjamin Schischka hat auf der Sony Pressekonferenz in München das Gerät angetestet und fasst seine Ergebnisse in diesem Video zusammen. Viel Spaß beim Anschauen!

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