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Softperfect Wifi Guard schützt vor ungebetenen Besuchern im Netzwerk

27.11.2019 | 13:30 Uhr | Roland Freist

Ein WLAN sollte immer verschlüsselt werden, am besten mit WPA2. Wer jedoch ein freies Gastnetzwerk anbietet oder den WLAN-Schlüssel an andere Personen weitergegeben hat, will wissen, wer sich in das Netz einloggt. Das erfahren Sie mit Softperfect Wifi Guard.

Ein WLAN sollte immer durch ein langes und möglichst kompliziertes Passwort geschützt werden. Doch beispielsweise bei Gastzugängen verwenden viele Benutzer aus Bequemlichkeit kurze, leicht zu merkende Begriffe als Kennwörter. Das gilt auch häufig für öffentliche Funknetze in Restaurants und Hotels. Um zu kontrollieren, um nicht irgendjemand das WLAN-Kennwort geknackt hat und seither Ihre Bandbreite mit seinen Aktivitäten blockiert, empfiehlt sich der Einsatz des kleinen Tools Softperfect Wifi Guard . Es scannt Ihr Netzwerk nach angeschlossenen Geräten und markiert alle unbekannten Clients mit einem roten Punkt. Falls Ihnen das Gerät bekannt ist, können Sie das angeben, falls nicht, handelt es sich eventuell tatsächlich um einen ungebetenen Besucher.

Die Bedienung von Wi-Fi Guard ist einfach. Sofern in Ihrem Computer mehrere Netzwerkadapter stecken, etwa für LAN und WLAN, werden Sie nach dem ersten Start im Fenster „Einstellungen“ gefragt, welcher Anschluss überwacht werden soll. Das genügt für den Anfang, bestätigen Sie daher mit „OK“. Klicken Sie dann im Hauptfenster auf „Start Scan“.

Das Tool sucht nun nach aktiven Geräten und pingt diese an. Anschließend zeigt es die IP- und MAC-Adressen, die Antwortzeiten für den Ping, den Netzwerknamen des Geräts, seine Funktion und oftmals auch den Hersteller.

WiFiGuard markiert unbekannte Geräte in Ihrem Netzwerk mit einem roten Punkt. Auf Wunsch sucht das Tool regelmäßig nach neu hinzugekommenen Clients.
Vergrößern WiFiGuard markiert unbekannte Geräte in Ihrem Netzwerk mit einem roten Punkt. Auf Wunsch sucht das Tool regelmäßig nach neu hinzugekommenen Clients.

Unbekannte Clients sind mit einem roten Punkt markiert. Wenn Sie hier nach einem Doppelklick den Eintrag „Ich kenne den Computer oder das Gerät“ wählen, wechselt die Farbe des Punkts in diesem Fall zu Grün. Über die Menü-Einstellungen können Sie Wi-Fi Guard automatisch mit Windows starten lassen und ein Scan-Intervall vorgeben. Über die Register „Erweitert“ und „E-mail“ legen Sie fest, in welcher Form Sie über unbekannte Netzwerkteilnehmer vom Programm benachrichtigt werden wollen.

Tipp: Suchen Sie im Internet nach der Version 1.07 von Wi-Fi Guard, der letzten kostenlosen Version des Programms. An der Funktionalität hat sich seither nicht viel verändert, die Entwickler haben die bestehenden Funktionen lediglich optimiert. Die aktuelle Bezahlversion lässt sich auch ohne Lizenzschlüssel nutzen, ist dann aber auf maximal fünf WLAN-Clients im Netzwerk beschränkt.

Tipp: Sie kommen etwa aufgrund eines Authentifizierungsproblems nicht in Ihr eigenes WLAN? Das Funknetz ist viel zu langsam? Ruhig bleiben: Mit unseren Tipps lösen Sie die häufigsten WLAN-Probleme.

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