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So synchronisieren Sie Ordner auf zwei NAS-Systemen

25.05.2018 | 13:45 Uhr |

Sie haben Ihr Heimnetz um eine zweite Netzwerkfestplatte erweitert. Nun möchten Sie gerne, dass bestimmte freigegebene Ordner, welche auf dem ersten NAS lagern, mit dem zweiten NAS-Modell synchronisiert werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie vorgehen müssen.

Zum Synchronisieren von freigegebenen Verzeichnissen von einem auf ein zweites NAS-System müssen Sie für beide Geräte Admin-Rechte haben. Im Anschluss daran überprüfen Sie bitte, ob der Datenaustauschdienst auf dem zweiten NAS-System schon aktiviert ist, denn oft müssen Sie die Funktion erst anschalten.

Dazu gehen Sie auf das User-Interface Ihrer Netzwerkfestplatte. Bei einer NAS-Lösung etwa von Synology melden Sie sich bei Ihrem Ziel-NAS als Admin an. Gehen Sie in der Verwaltungsoberfläche Diskmanager auf „Systemsteuerung –› Dateidienste –› rsync“ und wählen Sie „rsync-Dienst aktivieren“ aus.

Bestätigen Sie Ihre Eingabe im Folgenden noch mithilfe von „Übernehmen“. Weil es zu Konflikten kommt, wenn verschiedene Quellen denselben freigegebenen Ordner gleichzeitig mit dem Ziel-NAS synchronisieren, müssen Sie überprüfen, ob in der Quelle frühere Verknüpfungen bestehen.

Damit das Synchronisieren freigegebener Ordner zwischen zwei NAS-Systemen klappt, aktivieren Sie im Ziel-NAS den Datenaustauschdienst rsync.
Vergrößern Damit das Synchronisieren freigegebener Ordner zwischen zwei NAS-Systemen klappt, aktivieren Sie im Ziel-NAS den Datenaustauschdienst rsync.

Melden Sie sich dazu am Quell-NAS mit Admin-Rechten an. Handelt es sich um ein Synology-NAS, so wählen Sie „Systemsteuerung –› Synchronisierung von freigegebenen Ordnern –› Verbindungsliste“. Finden Sie hier eine frühere Verbindung, wählen Sie sie aus und klicken Sie jetzt auf „Verknüpfung entfernen“. Damit eine andere Quelle das Synchronisieren des Ordners übernehmen kann, definieren Sie auf dem Quell-NAS eine neue Synchronisierungsaufgabe.

Gehen Sie dazu auf „Systemsteuerung –› Synchronisierung von freigegebenen Ordnern –› Aufgabenliste“, klicken Sie auf „Erstellen“ und vergeben Sie einen Namen. Danach bestätigen Sie den gemeinsamen Ordner unter „Zu synchronisierende Quelle auswählen“.

Geben Sie das Ziel-NAS ein und wählen Sie Ihre Synchronisierungsoptionen aus – wie etwa den SSH-Verschlüsselungsport oder die Übertragungskomprimierung. Hierzu können Sie noch festlegen, ob die Synchronisierung in Blöcken vonstattengehen soll. Die Methode spart Bandbreite, geht jedoch zu Lasten des NAS-Prozessors.

Nun können Sie noch festlegen, wann die Synchronisierung ausgeführt werden soll. Bei „Synchronisierung nach Änderung ausführen“ startet der Vorgang, sobald die Aufgabe wirksam ist. Mittels „Synchronisierung manuell ausführen“ lösen Sie den Vorgang selbst aus. Alternativ lässt sich auch ein Zeitplan festlegen. Wenn Sie alles erledigt haben, klicken Sie auf „Übernehmen“ und sehen die neue Aufgabe in der „Aufgabenliste“.

Wenn der Sync-Prozess das erste Mal startet, findet ein vollständiger Abgleich statt. Im Anschluss daran werden nur die geänderten Dateien synchronisiert. Dateien, die in der Quelle gelöscht wurden, werden auch im Ziel-NAS entfernt.

Tipp: Daten vom NAS in der Cloud sichern

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