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So nutzen Sie mehrere PCs mit nur einer Maus und einer Tastatur

29.08.2017 | 13:44 Uhr |

Ein KVM-Switch erlaubt die Bedienung von mehreren PCs mit nur einer Maus, einer Tastatur und einem Monitor.

Mittlerweile kommt es immer öfter auch im Privatbereich vor, dass ein Anwender an seinem Schreibtisch mehr als einen Rechner nutzt. Ein gutes Beispiel dafür wären etwa ein Gaming- und ein Arbeitsrechner, welche aus Platzgründen auf demselben Schreibtisch stehen müssen. Gleichzeitig haben ein zusätzlicher Bildschirm sowie ein weiteres Peripherie-Set (Maus, Tastatur und Lautsprecher/ Headset) keinen Platz. In solchen Fällen bietet sich ein KVM-Switch an (Keyboard – Video – Mouse), um per Knopfdruck zwischen beiden Rechnern umzuschalten und die Bedienung mit nur einem Set vorzunehmen. Damit sparen Sie natürlich auch Kosten.

KVM-Switches sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Die herkömmliche Variante sieht vor, dass Sie Ihre Peripherie an den Switch anstöpseln, und den Switch mit den beiden Rechnern, etwa via USB oder auch anderen, proprietären Anschlüssen verbinden. Daraufhin ist es möglich, zwischen beiden Systemen hin- und herzuschalten, indem Sie eine Taste am Switch selbst oder auch eine bestimmte Tastenkombination auf der Tastatur drücken. Meist zeigt Ihnen eine kleine LED-Leuchte am Gerät an, welchen Rechner Sie aktuell bedienen. Der KVM-Switch emuliert dem gerade nicht angeschlossenen PC, dass sich Tastatur, Maus und Monitor nach wie vor an ihm befinden. Denn würde jedes Mal bei einem Wechsel die Verbindung getrennt, so könnte es zu Problemen mit dem Betriebssystem und der Hardware führen, was häufig auch Abstürze zur Folge hat – und das wäre alles andere als produktiv. Sowohl die Aktualität als auch die Anzahl der Anschlüsse bestimmen vordergründig den Kaufpreis für einen KVMSwitch. Die Kosten für ein Modell mit aktuellen Schnittstellen wie HDMI betragen knapp 90 Euro .

Alternativ gibt es netzwerkbasierte KVM-Switches. Dabei erfolgt die Signalübertragung über das Netzwerk, weshalb sie auch oft „KVM over IP“ genannt wird. Hierbei erfolgt der Anschluss der Peripherie dann an einen ans Netzwerk angeschlossenen Rechner, der als Remote-Client fungiert und mit einer speziellen Software ausgestattet ist. Dieser wiederum überträgt die Signale daraufhin an die Computer im Netzwerk. Dies bietet den Vorteil, dass sich die Rechner auch aus der Ferne steuern lassen. Solche Lösungen sind jedoch eher im gewerblichen respektive industriellen Bereich anzutreffen.

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