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So lassen sich die Daten von Google+ retten

25.01.2019 | 16:45 Uhr | Michael Söldner

Die bei Google+ aufgelaufenen Daten lassen sich bis zur Schließung über den Google-Account herunterladen.

Google will seinen erfolglosen Facebook-Konkurrenten Google+ bald vom Netz nehmen. Wer seine Daten aus dem sozialen Netzwerk exportieren möchte, hat hierfür noch bis zum April Zeit. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Google+ bis jetzt die Treue gehalten hat oder schon vor Jahren ausgestiegen ist. Gut möglich, dass sich bei Google noch wichtige Daten befinden. Diese lassen sich recht einfach exportieren: Nach dem Einloggen in den Google-Account sollte Google Takeout angesteuert werden. Dort finden sich alle bei Google gespeicherten Daten eines Nutzers, unter anderem auch von Google+. 

Zuerst sollten hier alle Haken gesammelt entfernt werden, sonst werden alle gespeicherten Daten beim Konzern abgerufen. Interessant für Google+-Nutzer sind eher die bei Google+ gespeicherten Websites, Circles, Communities, der Stream (dieser umfasst alle Posts bei Google+) sowie das Profil. Nachdem das gewünschte Format gewählt wurde, lassen sich die Daten komprimiert als ZIP- oder TGZ-Datei herunterladen. Ein Archiv darf dabei 50 GB groß sein, dies dürfte auch für die größten Power-User ausreichen. Bei noch größeren Archiven erstellt Google einfach mehrere Dateien. Danach erhalten Nutzer einen Link per Mail, der zum Archiv führt. Alternativ zur eigenen Festplatte lassen sich die Daten auf in Google Drive, Dropbox oder OneDrive ablegen. 

Sichere Kommunikation mit Facebook, Twitter und Co.

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