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So fügen Sie eine versteckte Umbruchmarke in Word ein

01.06.2017 | 14:12 Uhr |

Damit Word bei Bedarf einen Zeichenumbruch ohne Trennstrich durchführt, bietet es den bedingten Nullbreite-Wechsel an, den Sie bei den Sonderzeichen finden.

Bei Kombinationen aus mehreren Wörtern, die etwa durch Schrägstriche getrennt sind, ergibt sich das Problem, dass Word sie als einen zusammenhängenden Begriff behandelt und auf eine Trennung verzichtet. Bei längeren Zusammensetzungen dieser Art entstehen auf diese Weise hässliche Löcher im Text. Durch eine spezielle Markierung können Sie der Textverarbeitung jedoch zeigen, an welcher Stelle sie einen Umbruch vornehmen kann.

Beispiel: Sie haben einen Satz, in dem es heißt „er könnte/müsste/ sollte jetzt nach Hause gehen“.

Word weigert sich, die Konstruktion aus „könnte/müsste/sollte“ auseinanderzureißen oder zu trennen und verschiebt sie daher in einem Stück in die nächste Zeile. Dabei wäre es möglich, hinter den beiden Schrägstrichen einen Zeilenumbruch ohne Trennstrich herbeizuführen. Die sauberste Lösung wäre es natürlich, die Konstruktion aufzulösen: „er könnte, müsste oder sollte sogar jetzt nach Hause gehen“. Falls das nicht gewollt ist, können Sie sich jedoch auch anders behelfen, nämlich mit einem bedingten Nullbreite-Wechsel.
Dieses versteckte Hilfsmittel hält Microsoft Word vor allem für asiatische Sprachen bereit. Sie können es aber auch in Fällen wie dem oben geschilderten verwenden. Setzen Sie den Cursor zunächst hinter das Zeichen, hinter dem eine Trennung möglich sein soll, im Beispiel also hinter einen der Schrägstriche. Öffnen Sie das Ribbon „Einfügen“ und klicken Sie auf „Symbol -> Weitere Symbole“.Wechseln Sie zum Register „Sonderzeichen“ und scrollen Sie nach unten. Markieren Sie „Bedingter Nullbreite-Wechsel“, und klicken Sie auf „Einfügen“ und „Schließen“.

Vorausgesetzt, Sie haben unter „Datei -> Optionen -> Anzeige“ die Option „Alle Formatierungszeichen anzeigen“ eingeschaltet, erscheint nun hinter dem Schrägstrich ein kleines Rechteck. Es ist im Ausdruck nicht sichtbar, bewirkt jedoch, dass Word die Konstruktion bei Bedarf an dieser Stelle trennt und die Zeile umbricht.

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