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So finden Sie das richtige USB-C-Kabel

30.10.2018 | 09:26 Uhr |

Auch wenn Sie denken, Sie können beim Kauf eines USB-C-Kabels kaum einen Fehler machen, gibt es dennoch einige Punkte, die Sie beachten sollten. Wie Sie sich im USB-C-Kabelsalat nun am besten zurechtfinden, erklären wir in diesem Tipp.

Ein USB-Typ-C-Kabel hat zum Beispiel unterschiedliche Abstufungen bei der Stromversorgung. Greifen Sie also zu einem falschen Produkt, kann das Ihrem Gerät sogar schaden. Bei der Datenübertragung gibt es ebenfalls Unterschiede.

Die allermeisten modernen Geräte wie beispielsweise Smartphones, PCs oder Notebooks sind inzwischen mit einem USB-Typ-C-Anschluss ausgestattet. Dessen entscheidender Vorteil: Beim Anschließen müssen Sie nicht mehr darauf achten, wie Sie den Stecker einstöpseln, da der Typ-C-Anschluss verdrehsicher ist. Die Kontakte sind ausschließlich in der Mitte platziert, Ober- und Unterseite sind vollkommen identisch.

USB-Typ-C-Kabel gibt es mit unterschiedlichen Fähigkeiten in Sachen Datenübertragungstempo und Stromversorgung. Ein genauer Blick auf die Spezifikation hilft bei der richtigen Wahl.
Vergrößern USB-Typ-C-Kabel gibt es mit unterschiedlichen Fähigkeiten in Sachen Datenübertragungstempo und Stromversorgung. Ein genauer Blick auf die Spezifikation hilft bei der richtigen Wahl.
© Anker

Stehen Sie nun vor der Kaufentscheidung, welches Typ-C-Kabel infrage kommt, sollten Sie auf die maximal mögliche Stromversorgung achten, die sich mit dem Kabel realisieren lässt. So ist es über Typ-C-Kabel dank der Spezifikation „Power Delivery“ (USB-PD) möglich, bis zu hundert Watt bei fünf Ampere und 20 Volt zu laden. Das reicht sogar für das Aufladen von Notebooks aus. Hinzu kommen noch Techniken, welche dafür sorgen, dass der Strom erst fließt, wenn er tatsächlich benötigt wird. Die Hersteller kennzeichnen jedoch oft nicht, ob das jeweilige Kabel PD-fähig ist. Daher bleibt Ihnen häufig nichts anderes übrig, als nachzufragen oder sich die Spezifikationen genau anzusehen. Abhilfe ist aber schon in Sicht: Denn bald soll ein einheitliches Logo kommen, das dem Endverbraucher helfen wird.

Neben der Ladefunktion dient ein USB-C-Kabel auch zur Datenübertragung. Denn hier gibt es auch Unterschiede in Bezug auf die Geschwindigkeit des Datentransfers. Ein Kabel mit der Bezeichnung „SuperSpeed“ erreicht theoretisch bis zu fünf Gigabit pro Sekunde. Geläufiger hierfür ist allerdings der Name „USB-3.1 Generation 1“. Bei den Zusätzen „Generation 2“ oder „Gen 2“ handelt es sich um ein USB-C-Kabel mit „SuperSpeed Plus“, das eine maximale Übertragung von theoretisch 10 Gigabit pro Sekunde erlaubt. Um das volle Potenzial der Schnittstelle auszureizen, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als auf die jeweiligen Begrifflichkeiten zu achten – vor allem dann, wenn Ihre Geräte Anschlüsse mit USB 3.1 Gen 2 mitbringen und damit eigentlich auf das höchste Tempo ausgelegt sind.

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