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So erstellen Sie Ihr individuelles Windows-10-Setup

30.09.2017 | 10:41 Uhr |

Windows 10 ist für alle da. Wer aber Wert auf ein individuelles Betriebssystem legt, muss selbst Hand anlegen. Mit dem WinReducer EX-100 stellen Sie Ihr ganz persönliches Windows-10-Image zusammen.

Die Vorgehensweise ist seit der ersten Version von Windows gleich: Nachdem der Nutzer das Betriebssystem auf seinem Rechner installiert hat, investiert er viel Zeit, um Windows an seine Wünsche anzupassen: Er wählt das gewünschte Thema aus, passt den Windows-Explorer dahingehend an, dass alle Dateiendungen und versteckten Ordner angezeigt werden, entfernt überflüssige Funktionen und installiert Treiber für die genutzten Peripheriegeräte. Spielt der Nutzer das Betriebssystem dann auf einem weiteren PC ein, beginnt die Arbeit wieder von vorne. Doch das muss nicht sein. Denn mit WinReducer EX-100 steht ein mächtiges Tool bereit, das Ihnen einen Großteil der Arbeit abnehmen kann. Vereinfacht ausgedrückt legen Sie fest, wie Sie sich Ihr Wunsch-Windows vorstellen – den Rest erledigt die Software. Aber Vorsicht: WinReducer EX-100 gestattet dermaßen tiefe Eingriffe in das Betriebssystem, dass bereits ein falscher Klick genügt, um Windows unbrauchbar zu machen. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie mit dem Tool WinReducer EX-100 Überflüssiges entfernen, um sich Ihr ganz persönliches Windows 10 zusammenzustellen.

WinReducer EX-100 einrichten und Komponenten herunterladen

Nach der Installation legt WinReducer EX-100 automatisch entsprechende Unterordner für die benötigten Komponenten auf Ihrer Festplatte an.
Vergrößern Nach der Installation legt WinReducer EX-100 automatisch entsprechende Unterordner für die benötigten Komponenten auf Ihrer Festplatte an.

Das pfiffige Tool WinReducer EX-100 stand zum Redaktionsschluss nur als englischsprachige Beta-Version bereit. Es kann nicht schaden, der Hersteller-Website einen Besuch abzustatten, um herauszufinden, ob der Entwickler inzwischen die Version 1.0 zum Download anbietet.

Nicht vergessen: WinReducer EX-100 ist sowohl als 32- als auch als 64-Bit-Variante zu haben. Achten Sie darauf, dass Sie mit der passenden Version arbeiten. Darüber hinaus ist es angebracht, das ZIP-Archiv im Stammverzeichnis einer Partition zu entpacken, um Problemen vorzubeugen, die sich aus Pfadangaben mit Leerzeichen ergeben können. Nach dem Entpacken des Dateiarchivs wechseln Sie in den Ordner „WinReducerEX100“ oder „WinReducerEX100_x64“ und klicken doppelt auf die Datei WinReducerEX100.exe respektive WinReducerEX100_x64.exe, um das Programm zu starten. Sollte Sie die Sicherheitsfunktion Smartscreen darauf hinweisen, dass der Start einer unsicheren App geblockt wurde, klicken Sie auf „Weitere Informationen“ und „Trotzdem ausführen“.

Die zur Nutzung von WinReducer EX-100 zwingend erforderlichen Zusatzprogramme müssen nach der Installation des Tools aus dem Internet geladen werden.
Vergrößern Die zur Nutzung von WinReducer EX-100 zwingend erforderlichen Zusatzprogramme müssen nach der Installation des Tools aus dem Internet geladen werden.

Klicken Sie im Dialog „Activate your WinReducer Edition?“ auf die Schaltfläche „NO“. Sie werden im weiteren Verlauf immer wieder aufgefordert, das Tool zu erwerben. Klicken Sie einfach jedes Mal wieder auf „NO“. Schließen Sie die nach dem ersten Start automatisch angezeigte Fehlermeldung per Klick auf „OK“. Ihre erste Aufgabe besteht darin, die zusätzlichen Komponenten, die WinReducer EX-100 benötigt, herunterzuladen. Klicken Sie dazu im Hauptmenü des Tools auf die Schaltfläche „Software Installation“ und stellen Sie im folgenden Fenster alle im Bereich „Software“ zu findenden Schalter auf „ON“. Klicken Sie anschließend auf „Download“, um die erforderlichen Elemente, darunter 7Zip, Dism und SetACL herunterzuladen. Der Fortschrittsbalken informiert über den Downloadverlauf. Hat alle geklappt, wird eine Erfolgsmeldung eingeblendet, die Sie mit „OK“ schließen.

Windows 10: Saubere Neuinstallation - so geht's

Windows-ISO-Datei laden und mounten

Über die schlichte Bedienoberfläche greifen Sie auf die einzelnen Funktionen zu. Sehr gut: Ihre eigenen Einstellungen lassen sich speichern und auch wieder laden.
Vergrößern Über die schlichte Bedienoberfläche greifen Sie auf die einzelnen Funktionen zu. Sehr gut: Ihre eigenen Einstellungen lassen sich speichern und auch wieder laden.

Ebenfalls herunterladen müssen Sie die aktuellste ISO von Windows 10. Diese besorgen Sie sich direkt bei Microsoft. Öffnen Sie die Webseite www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10ISO/ , wählen Sie im Ausklappmenü unter „Editionsauswahl“ den Eintrag „Windows 10“ aus und klicken Sie auf „Bestätigen“. Wählen Sie anschließen die gewünschte Produktsprache aus, klicken Sie auf die Schaltfläche „Bestätigen“ und laden Sie anschließend die 32- oder 64-Bit-Edition herunter. Die rund 4 GByte große ISO-Datei kopieren Sie in den vom WinReducer EX-100 automatisch erzeugten Ordner „WORK\ISO“.

Nachdem die unumgänglichen Vorarbeiten erledigt sind, klicken Sie in der – nun in kompakter Form angezeigten – Bedienoberfläche auf die Schaltfläche „START“ und wählen „ISO“. Markieren Sie im daraufhin geöffneten Windows- Explorer-Dialog die zuvor heruntergeladene, im Unterordner „WORK\ISO“ gespeicherte Windows-ISO-Datei und klicken Sie auf „Öffnen“. WinReducer EX-100 extrahiert daraufhin das Abbild, was mehrere Minuten dauert. Anschließend klicken Sie auf die Schaltfläche „MOUNT“, um die ISO-Datei einzubinden. Nach Abschluss des Vorgangs werden Sie von der englischsprachigen Konfigurationsoberfläche des Tools begrüßt.

Über die acht Buttons am oberen Bildschirmrand rufen Sie die jeweiligen Funktionen auf, mithilfe der Schaltfläche „Load“ und „Save“ laden Sie bereits vorhandene Einstellungen und speichern die aktuellen Vorgaben. „Clear Settings“ löscht alle WinReducer-Einstellungen. Dies ist dann hilfreich, wenn Sie sich in den Tiefen der Einstellungen verirrt haben. Um weitere Informationen zu einer Einstellung zu erhalten, fahren Sie mit dem Mauszeiger über das entsprechende Element. Sofern vorhanden, wird die englischsprachige Erklärung im Bereich „Information“ eingeblendet.

Globale Vorgaben und Designs: „Presets“ und „Appearance“

Im Bereich „Presets“ geben Sie an, welche Funktionen und Komponenten keinesfalls durch das Programm verändert werden dürfen.
Vergrößern Im Bereich „Presets“ geben Sie an, welche Funktionen und Komponenten keinesfalls durch das Programm verändert werden dürfen.

Im Bereich „Presets“ können Sie bestimmte Windows-Funktionen, -Elemente und -Komponenten vor Veränderungen schützen. Standardmäßig sind hier lediglich die wichtigsten Dateien geschützt („Protect Important Files“). Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie die Schalter bei allen anderen Optionen ebenfalls auf „ON“ setzen. Denn nur so ist sichergestellt, dass Sie nicht aus Versehen ein Element entfernen, das für den reibungslosen Betrieb zwingend erforderlich ist. Von den drei im oberen Bereich untergebrachten Funktionen setzen Sie die beiden ersten auf „ON“.

Wechseln Sie dann zum Bereich „Appearance“. Im Register „Desktop Context Menu“ können Sie die gleichnamige Funktion aktivieren, falls Sie Befehle wie „Herunterfahren“, „Neu starten“ und „Abmelden“ im Kontextmenü der rechten Maustaste integrieren möchten. Schalten Sie diese Funktion ein, müssen Sie in die jeweiligen Felder die gewünschten Bezeichnungen eingeben, die im Kontextmenü angezeigt werden sollen. Befehle, denen Sie keine Bezeichnung zugewiesen haben, werden nicht im Kontextmenü angezeigt.

Die Optik des Betriebssystems legen Sie im Bereich „Appearance“ fest. Hier stehen Ihnen diverse Optionen zur Auswahl.
Vergrößern Die Optik des Betriebssystems legen Sie im Bereich „Appearance“ fest. Hier stehen Ihnen diverse Optionen zur Auswahl.

Um das Aussehen des Windows-Desktops anzupassen, bringen Sie das Register „Theme Support“ nach vorne und aktivieren die Option „Activate Theme Support“. Anschließend können Sie in den einzelnen Registern das Windows- Standard-Thema vorgeben („Default Windows Theme“), eigene Hintergrundgrafiken („Backgrounds“) sowie Mauszeiger („Cursors“) auswählen und das Aussehen der ModernUIElemente („ModernUI“) festlegen. Es ist sogar möglich, die in den Systemdateien Bootres.dll, Imageres.dll und Shell32.dll enthaltenen Standardgrafiken durch Alternativen zu ersetzen. Allerdings sollten sich nur ausgewiesene Experten, die ganz genau wissen, was sie tun, an diese Modifikation („File Replacer“) wagen. Die dritte Option („Various“) umfasst verschiedene Tweaks, darunter das Standarddesign der Systemsteuerung („Control Panel View“), die Mausempfindlichkeit („Mouse – Sensitivity“) sowie Größe („Taskbar Size“) und Position der Taskleiste („Taskbar Position“).

Auch interessant: 8 Tipps, um Windows 10 optimal einzurichten

Unser Tipp: Finger weg von „Features“ und „Services“

Ausschließlich Nutzer, die ganz genau wissen, welche Windows-Services auf welche Art und Weise gestartet werden sollen, sollten die Dienste mit dem WinReducer EX-100 manuell konfigurieren.
Vergrößern Ausschließlich Nutzer, die ganz genau wissen, welche Windows-Services auf welche Art und Weise gestartet werden sollen, sollten die Dienste mit dem WinReducer EX-100 manuell konfigurieren.

Auch wenn es auf den ersten Blick ratsam erscheint, Programme und Funktionen, die Sie nicht benötigen, von Ihrer maßgeschneiderten Windows-10-ISO zu verbannen, sollten Sie die im Bereich „Features“ zusammengefassten Elemente ignorieren. Denn auch wenn Sie heute der Meinung sind, niemals mit Windows-Komponenten wie „Hyper-V“, „Windows Subsystem for Linux“ und „XPS Viewer and Printer“ zu arbeiten, kann sich das zukünftig ändern.

Das Gleiche gilt aber auch für die Windows-Dienste, an deren Liste Sie nach einem Klick auf „Services“ gelangen. Zum einen dürften wohl nur die Entwickler von Windows ganz genau wissen, welche Dienste sich gefahrlos entfernen lassen. Zum anderen lässt sich heute nicht abschätzen, ob eine Software, die Sie zukünftig installieren, nicht doch einen bestimmten Dienst zwingend voraussetzt. Ganz anders sieht die Sache aus, wenn ein IT-Profi Dienste manuell konfiguriert und ganz genau weiß, welcher Service automatisch, zeitverzögert oder manuell gestartet werden muss. In diesem Fall kann er die gewünschten Dienste entsprechend anpassen.

Spielwiese für Tüftler: Sehr groß ist die Auswahl an Tweaks und Tuningmaßnahmen, die Ihnen WinReducer EX-100 anbietet. Bestimmte Apps lassen sich beispielsweise entfernen und von der Installation ausschließen.
Vergrößern Spielwiese für Tüftler: Sehr groß ist die Auswahl an Tweaks und Tuningmaßnahmen, die Ihnen WinReducer EX-100 anbietet. Bestimmte Apps lassen sich beispielsweise entfernen und von der Installation ausschließen.

Windows 10 entschlacken und gleichzeitig tunen

Einen wesentlich größeren Spielraum haben Sie im Zusammenhang mit der Funktion „Remover“. Wie die Zahl unter der Schaltfläche signalisiert, stehen Ihnen hier insgesamt 770 Funktionen zur Auswahl. Mehr als 600 davon drehen sich um das Entfernen überflüssiger Elemente. Gefahrlos entfernen können Sie die in den Rubriken „Keyboards“, „Language Packs“ und „Themes“ zusammengefassten Tastaturlayouts, Sprachpakete und Grafikelemente, die Sie nicht benötigen. Die Finger sollten Sie hingegen von „Accessoires“ („Zubehör“, etwa Hilfedateien und Bildschirmtastatur), „Control Panels“ (Systemsteuerungselemente), „Fonts“ (Schriftarten), „Multimedia“ (unter anderem diverse Codecs) und „Network“ (etwa Remotedesktopverbindung und Onedrive) lassen.

Gänzlich risikolos ist der Verzicht auf die im Bereich „Modern UI Apps“ zusammengefassten Standard-Apps wie „Finanzen“ („Bing Finance“), „Gesundheit & Fitness“ („Bing Health and Fitness“) sowie „Sway“. Darüber hinaus lassen sie sich bei Bedarf ganz einfach aus dem Store herunterladen und einspielen. Ähnliches gilt auch für einen Großteil der Treiber, die in Windows 10 integriert sind. Klicken Sie auf das Plussymbol neben „Remove – Drivers“ und markieren Sie alle Drucker- und Scannertreiber, die Sie nicht benötigen. Sollten Sie sich zu einem späteren Zeitpunkt ein Gerät eines Herstellers kaufen, dessen Treiber Sie entfernt haben, laden Sie die Gerätesoftware ganz einfach von der Support-Homepage herunter.

Das Einbinden zusätzlicher Treiber und Registry-Hacks ist ebenso möglich wie die Konfiguration der unbeaufsichtigten Installation von Windows 10.
Vergrößern Das Einbinden zusätzlicher Treiber und Registry-Hacks ist ebenso möglich wie die Konfiguration der unbeaufsichtigten Installation von Windows 10.

Interessant für alle Anwender, die Ihre Betriebssysteme tunen, sind die in Bereich „Tweaks“ angebotenen Extras. Die Spanne der zur Verfügung stehenden Tweaks reicht von Kontextmenüerweiterungen („Context Menu“) über Windows-Explorer-Einstellungen („Explorer“) bis hin zu Systemsperren („System“). Unter anderem können Sie die sprachgesteuerte Assistentin Cortana deaktivieren („Modern UI – Apps – Cortana Disable“), den Windows-Explorer anweisen, alle Dateiendungen anzuzeigen („Explorer – Show File Extention“) und vorgeben, welche Befehle nach dem Drücken der Tastenkombination Strg-Alt-Entf zur Verfügung stehen sollen („System – Strg-Alt-Del Screen“). Aber auch tiefere Eingriffe in das System sind möglich, darunter das Ausschalten der Benutzerkontensteuerung („System – Disable User Account Control (UAC)“), das Verhindern des automatischen Neustarts nach einem Bluescreen („System – Disable Automatic Reboot On BSOD“) und das Deaktivieren der Autorun-Funktion für Wechselmedien („System – Disable Drives Autorun“).

Nur für absolute Profis: „System“ und „Unattended“

Die im Bereich „System“ zur Auswahl stehenden Optionen zielen in erster Linie auf ausgewiesene IT-Profis, die etwa die Standardbenutzerverzeichnisse („User Folders“) verändern, eigene Registry-Tweaks („WinReducer Registry Integrator“) implementieren oder aktuelle Updates sowie weitere Gerätetreiber („Integration“) integrieren wollen. Diese zusätzlichen Treiber müssen im Ordner „HOME\INTEGRATE\ DRIVER“ abgelegt werden. Ebenfalls anpassen lassen sich OEM-Informationen und die OOBE-Einstellungen („WinReducer Post Installation“). OOBE steht für Out Of The Box Experience und beschreibt die dialogbasierte Einrichtung, die beim erstmaligen Start eines vorkonfigurierten Rechners ausgeführt wird. Soll die Windows-10-Installation vollautomatisch und ohne jegliche Benutzereingriffe vonstatten gehen, finden Sie alle dazu erforderlichen Einstellungen im Abschnitt „Unattended“. Schalten Sie die Funktion zunächst ein und geben Sie dann diejenigen Informationen ein, die automatisch beim Einspielen verwendet werden sollen.

Zur Auswahl stehen unter anderem Computername („Computer name“), Seriennummer („Serial Number“) und Name der Arbeitsgruppe („Work Group Name“). Ist der PC, auf dem das maßgeschneiderte Windows 10 installiert werden soll, Teil eines domänenbasierten Netzwerks, geben Sie die entsprechenden Informationen ein.

Letzte Vorbereitungen und Test in virtueller Maschine

Während der Zusammenstellung der ISO-Datei informiert Sie WinReducer EX-100 über den jeweils durchgeführten Arbeitsschritt.
Vergrößern Während der Zusammenstellung der ISO-Datei informiert Sie WinReducer EX-100 über den jeweils durchgeführten Arbeitsschritt.

Klicken Sie auf die Schaltfläche „Finish“, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Im Register „ISO File Creator“ stellen Sie den Schalter neben „WIM or ISO Configuration“ auf „ON“. Klicken Sie dann auf die nun aktive Schaltfläche „WIM or ISO Configuration“ und markieren Sie die Option „Save in an ISO file“. Tippen Sie bei „Name“ eine aussagekräftige Bezeichnung ein, etwa MeinWindows10_V1 und legen Sie bei „Boot Compatibility“ fest, ob Bios, Uefi oder beides unterstützt werden soll. Sichern Sie die Das Einbinden zusätzlicher Treiber und Registry-Hacks ist ebenso möglich wie die Konfiguration der unbeaufsichtigten Installation von Windows 10. Änderungen mit einem Klick auf die Schaltflächen „SAVE“ und „Ja“.

Bevor Sie nun mit der Erstellung Ihrer ersten maßgeschneiderten Windows-10-ISO beginnen, wechseln Sie zum Bereich „Start“ und klicken auf „Save“. Geben Sie einen aussagekräftigen Dateinamen ein, etwa MeinWindows10_ V1 und sichern Sie die Datei per Klick auf „Speichern“. Schließen Sie die Erfolgsmeldung mit „OK“. Kehren Sie dann zurück zum Abschnitt „Finish“, klicken Sie auf das Grafikelement „APPLY“ und bestätigen Sie mit „Ja“, um mit der Zusammenstellung der ISO-Datei zu beginnen. Im Programmfenster wird Ihnen nicht nur der Fortschrittsbalken angezeigt, das Tool informiert auch über den aktuell durchgeführten Arbeitsschritt.

Nach Abschluss des Vorgangs installieren Sie das ISO-Image in einer virtuellen Maschine, um zu überprüfen, ob Windows 10 so aussieht, funktioniert und sich verhält, wie Sie sich das vorstellen. Um Problemen vorzubeugen, sollten Sie mehrere Tage mit dem virtualisierten Betriebssystem arbeiten. Spätere Änderungen an der Konfiguration lassen sich wesentlich schneller durchführen, da Sie die aktuellen Einstellungen in einer Datei gespeichert haben. Um diese Einstellungen zu einem späteren Zeitpunkt zu laden, klicken Sie im Bereich „Start“ auf die Schaltfläche „Load“.

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