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So entfernen Sie Startprogramme in Windows 10

18.05.2018 | 14:01 Uhr |

Wenn Windows 10 alle Ihre Anwendungen beim Start mit hochfährt, können Sie zwar bei Bedarf schneller auf die Programme zugreifen - aber das Laden von Windows selber dauert erheblich länger. Wir erklären, wie Sie Ihre Startprogramme verwalten, damit Windows 10 schneller startet.

Im Laufe der Zeit entsteht auf einem Windows-PC eine Sammlung von Anwendungen, die beim ersten Einschalten automatisch gestartet werden. Einige davon sind nützlich - zum Beispiel Cloud-Sync-Dienste, die am besten funktionieren, wenn man nicht daran denken muss, sie zu aktivieren - aber nicht alle sind notwendig.
 
Jedes Programm mehr in der Startliste lässt Sie länger darauf warten, dass der Rechner betriebsbereit ist. Doch Sie können in Windows 10 sehr einfach erkennen, was die Verzögerung verursacht, und den Startvorgang beschleunigen.

Anzeigen von Startprogrammen mit dem Task-Manager

Gehen Sie dazu in den Task-Manager, den Sie auf mehreren Wegen öffnen können:

  • Drücken Sie die Tastenkombination Strg+Umschalt+Esc.

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste unten auf dem Desktop und wählen Sie Task-Manager aus dem angezeigten Menü.

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Startmenü-Symbol und wählen Sie Task-Manager.

Den Task-Manager finden Sie beispielsweise per Mausklick auf das Startmenü-Symbol
Vergrößern Den Task-Manager finden Sie beispielsweise per Mausklick auf das Startmenü-Symbol

Wenn das Dienstprogramm zum ersten Mal gestartet wird, listet es die Programme auf, die derzeit auf Ihrem System ausgeführt werden. Um mehr Informationen abzurufen, bewegen Sie den Cursor in die linke untere Ecke auf „Mehr Details“ und klicken darauf.

Der Task-Manager listet die Programme auf, die derzeit auf Ihrem System ausgeführt werden
Vergrößern Der Task-Manager listet die Programme auf, die derzeit auf Ihrem System ausgeführt werden

Jetzt werden Ihnen eine Fülle weiterer Informationen angezeigt, einschließlich der Hintergrundprozesse und der aktuell verwendeten Ressourcen.

Ein Klick auf "Mehr Details" liefert eine Fülle weiterer Informationen
Vergrößern Ein Klick auf "Mehr Details" liefert eine Fülle weiterer Informationen

Unter der Registerkarte „Autostart“ sehen Sie, welche Programme beim Startvorgang berücksichtigt werden können - aber nicht alle werden automatisch geladen.

Wichtig ist die Spalte "Status"
Vergrößern Wichtig ist die Spalte "Status"

Schauen Sie sich dazu die Spalte „Status“ an – Programme, die hier als „deaktiviert“ gekennzeichnet sind, werden beim Startvorgang nicht mit geladen. Für einen schnelleren Überblick klicken Sie auf das Wort „Status“, um die Anwendungen in aktivierte und deaktivierte zu sortieren.

Programme, die nicht mehr automatisch gestartet werden sollen, können Sie hier deaktivieren
Vergrößern Programme, die nicht mehr automatisch gestartet werden sollen, können Sie hier deaktivieren

Aktivierte Programme, die nicht mehr automatisch mit dem Startvorgang ausgeführt werden sollen, können Sie ganz einfach aus dem Startvorgang entfernen: Sie klicken mit der rechten Maustaste auf die entsprechende Anwendung und wählen im Pop-up-Menü die Option Deaktivieren.
 
Die Anwendung bleibt in der Liste, startet aber nicht mehr automatisch, wenn Sie Ihren Rechner einschalten. Möchten Sie das wieder ändern, klicken Sie wieder mit der rechten Maustaste auf das Programm und wählen im Pop-up-Fenster „Aktivieren“.
 
Denken Sie daran, dass Sie Ihren Rechner neu starten müssen, damit diese Prozesse wirksam werden.
 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei unseren englischen Kollegen auf techadvisor.co.uk

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