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Singapur lässt Roboter Wache fahren

20.11.2018 | 16:02 Uhr |

Auf einer Konferenz in Singapur drehte ein autonomer Sicherheitsroboter mit Kameras seine Runden.

Vom 11. bis 15. November fand in Singapur die 33. Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) Konferenz statt. Im Rahmen der Schutzmaßnahmen kam auch ein Sicherheitsroboter der Polizei zum Einsatz. Der autonome Wächter mit vier Rädern bewegte sich dabei unabhängig auf einer vorbestimmten Route. Mit einer Kamera konnte er seine Umgebung überwachen, Hindernisse erkannte der Roboter ebenfalls automatisch. Die aufgezeichneten Bilder schickte der Roboter an seine menschlichen Kollegen, die diese dann auswerteten. Die Besucher der Konferenz seien sehr interessiert an dem Roboter gewesen, machten teilweise sogar Fotos mit ihm.

Der Polizeiroboter konnte sogar mit den Passanten interagieren. Nach dem Drücken eines Knopfes an der Frontseite des Roboters konnten die Besucher verdächtige Aktivitäten melden. Der Roboter bewegte sich dann selbstständig an die besagte Stelle und informierte seine menschlichen Kollegen. Auch die Polizisten konnten auf eine technische Neuerung zurückgreifen: Per Smartphone konnten sie ihre Berichte an die Zentrale melden und so effektiver arbeiten. Erste Tests mit Robotern im Sicherheitsbereich fanden in Singapur schon 2017 statt. Der Hersteller der Roboter geht davon aus, dass diese die zu geringe Zahl der Polizisten kompensieren könnten. Auch die Kosten ließen sich reduzieren, da diese im Vergleich zu menschlichen Sicherheitsbeamten deutlich niedriger ausfallen würden.

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