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Sie haben gar keinen AdBlocker? So entfernen Sie den AdBlocker-Hinweis

23.02.2018 | 13:52 Uhr |

Beim Surfen trifft man bei immer mehr Webseiten von Verlagen auf den Hinweis, dass zunächst der Werbeblocker deaktiviert werden muss, um die gewünschten Inhalte lesen zu können. Was aber soll und kann man tun, wenn das ABP-Plugin gar nicht installiert ist?

Je nach Browser, Einstellungen und installierter Zusatzsoftware sehen Sie bei immer mehr Webseiten von Verlagen den Hinweis, dass Sie zunächst den Werbeblocker deaktivieren müssen, um die journalistischen Inhalte lesen zu können. Denn über die eingespielte Werbung finanzieren die Verlage schließlich die Erstellung und Veröffentlichung. So weit, so normal. In aller Regel folgt dann noch eine Anleitung, wie sich „Adblock Plus“ (ABP) als bekanntestes Browser-Plug-in zum Unterdrücken von Werbung deaktivieren lässt.

Der Süddeutsche Verlag zeigt keine Online-Inhalte, wenn der Nutzer einen Adblocker installiert hat – manchmal gibt es aber auch verstecktere Gründe.
Vergrößern Der Süddeutsche Verlag zeigt keine Online-Inhalte, wenn der Nutzer einen Adblocker installiert hat – manchmal gibt es aber auch verstecktere Gründe.

Was aber soll und kann man tun, wenn das ABP-Plugin gar nicht installiert ist? Denn die Warnung und damit der überlagerte Screen erscheinen häufig genug auch in anderen Fällen: Dazu zählen beispielsweise der „Privatmodus“ (Private Mode) des Browsers, ein im Browser integrierter Werbeblocker, die Do-Not-Track-Funktion oder auch die Module und Einstellungen einer installierten Internet-Sicherheitssuite. Die drei zuerst genannten Möglichkeiten unterscheiden sich von Browser zu Browser hinsichtlich der Voreinstellungen nach der Installation, der Konfiguration und der Benennung. Weil Google bekanntlich am meisten von den Onlineanzeigen profitiert, existieren im Chrome-Browser nur wenige Einstelloptionen, um Internetwerbung zu unterdrücken. Zudem nennt der Suchmaschinenkonzern den Privatmodus „Inkognito-Fenster“. Die anderen Browser-Anbieter bieten meist mehr Möglichkeiten, Änderungen beim Datenschutz, bei der Sicherheit und bei der Privatsphäre vorzunehmen. Insbesondere „Do not Track“ und einen eventuell integrierten Werbeblocker finden Sie meist in den „Einstellungen“ des Browsers.

Der Schutz vor Internetwerbung kann an ganz verschiedenen Stellen aktiviert sein, hier im Bild in den Zusatzmodulen der Sicherheitssuite von Kaspersky.
Vergrößern Der Schutz vor Internetwerbung kann an ganz verschiedenen Stellen aktiviert sein, hier im Bild in den Zusatzmodulen der Sicherheitssuite von Kaspersky.

Erscheint der Hinweis auf den vermeintlich installierten Werbeblocker beim Ansurfen bestimmter Webseiten jedoch weiter, obwohl Sie im Browser alles korrekt eingestellt haben, liegt die Ursache vermutlich an der installierten Sicherheitssuite. In dieser Softwarekategorie existieren von Avira bis Trendmicro – meist sogar mit jeweils mehreren Editionen – so viele Hersteller, dass wir Ihnen hier keine allgemeingültige Anleitung zu jedem dieser Produkte geben können. So bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als in der Sicherheitssoftware die entsprechende Einstellung zu suchen und entsprechend zu ändern.

Tipp: Die meisten Viren kommen über das Internet auf den PC. Doch mit den richtigen Programmen für Browser und PC schützen Sie sich zuverlässig. Die nötigen Sicherheitstools finden Sie hier.

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