2376214

Setzt Apple auf eine eSIM im kommenden iPhone?

12.09.2018 | 15:58 Uhr |

Das lästige Wechseln der SIM-Karte könnte mit einer virtuellen eSIM schon bald der Vergangenheit angehören.

Normalerweise freuen sich Mobilfunkanbieter über jedes neue iPhone-Modell, schließlich müssen die teuren Smartphones mit kostspieligen Verträgen abgezahlt werden. Zudem benötigen Nutzer immer mehr Datenvolumen. Doch die Enthüllung des neuen iPhones in dieser Woche könnte die Provider verärgern, falls Apple sein Smartphone  mit einer fest verbauten SIM-Karte  (eSIM) versehen wird. Selbst wenn Apple noch einmal auf die virtuelle SIM-Karte verzichten würde, wäre ein Umstieg mittelfristig wohl kaum zu vermeiden. Noch wehren sich US-Provider wie Verizon oder AT&T gegen deren Einführung, Apple hat sich darüber sogar schon beim US-Justizministerium beschwert. 

Die eSIM hätte für Kunden handfeste Vorteile: Wenn sie ihren Vertrag oder ihren Provider wechseln, müssten sie dafür kein Geschäft mehr ansteuern oder eine neue Karte ins Telefon einlegen – der Wechsel erfolgt über die virtuelle SIM-Karte, die fest im Handy verbaut ist. Diese Vereinfachung würde sicherlich den Preiskampf unter den Anbietern befeuern. In der Apple Watch kommt bereits eine eSIM zum Einsatz. Bei seinen Smartphones nahm der Hersteller bislang aber noch Rücksicht auf die Provider, die die Geräte in ihren Geschäften und auf ihren Webseiten anpreisen und verkaufen. Möglicherweise werden Hersteller daher vorerst auf eine Lösung setzen, bei der sowohl eine eSIM als auch eine herkömmliche SIM-Karte im Smartphone zum Einsatz kommt.

eSim erklärt: Vorteile, Nachteile, Sicherheit, Kompatibilität  

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
2376214