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Selbstfahrende Taxis fahren durch Rentnersiedlung

05.10.2017 | 14:12 Uhr |

In den USA können sich die Bewohner einer Rentnersiedlung von zwei autonom fahrenden Ford Fusion chauffieren lassen.

Wer an selbstfahrende Autos denkt, denkt meist an Erleichterungen für den Fahrer. Doch auch für Menschen ohne Auto bieten autonome Fahrzeuge viele Vorteile. Davon können sich die Bewohner einer 4000 Einwohner starken Rentnersiedlung in San Jose überzeugen. Unter dem Namen Voyage ist dort ein Dienst mit zwei selbstfahrenden Ford Fusion gestartet. Damit können sich die Rentner innerhalb des 24 Kilometer großen Straßennetzes ihrer Community chauffieren lassen. Schnell geht es dabei allerdings nicht vonstatten: Das Geschwindigkeitslimit liegt bei 40 km/h. Dadurch soll garantiert werden, dass die autonomen Fahrzeuge nicht mit den zahlreichen Golfwagen kollidieren.

Laut Betreiber sei es trotz der umzäunten Umgebung schwer gewesen, eine Zulassung zu erhalten. Die Versicherungssumme allein liege bei 7,5 Millionen US-Dollar. Langfristig will der Betreiber den Dienst auf größere Gemeinschaften ausweiten, vielleicht sogar ganze Städte. In Arizona gibt es ein ähnliches Projekt namens Waymo mit autonom fahrenden Minivans. Und Uber bietet auch schon Fahrten in autonom fahrenden SUVs in Arizona und Pittsburgh an. 

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