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Samsung verzichtet bei Verpackungen künftig auf Plastik

30.01.2019 | 15:14 Uhr | Denise Bergert

Als Teil einer neuen Nachhaltigkeitspolitik will Samsung künftig bei Verpackungen auf Plastik verzichten.

Samsung hat in dieser Woche neue Nachhaltigkeitsrichtlinien vorgestellt . Um sich stärker für den Umweltschutz zu engagieren, will der südkoreanische Konzern bei den Verpackungen seiner Smartphones, Tablets und Wearables in Zukunft weitgehend auf Plastik verzichten. Anstelle von Plastik-Einlagen, finden sich beispielsweise in den Verpackungen von Smartphones künftig Formen aus gepressten Papierfasern. Die Plastik-Tütchen, in denen meist Zubehör wie Kopfhörer oder Adapter untergebracht sind, sollen durch umweltfreundliche Materialien ersetzt werden.

Fernsehgeräte oder Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen oder Kühlschränke will Samsung künftig nicht mehr in große Plastiktüten, sondern in Schutzfolien aus recyceltem Plastik oder Bio-Plastik verpacken. Auch für Kartons und Handbücher will das Unternehmen auf Recycling-Papier zurückgreifen. Die neue Nachhaltigkeitspolitik soll bereits in der zweiten Jahreshälfte 2019 in Kraft treten. Neue Bezugsquellen für Recyclingpapier will Samsung bis spätestens 2020 erschlossen haben. In den Untersuchungen der Umweltorganisation Greenpeace landete Samsung zuletzt auf den hinteren Plätzen und wurde mehrfach ermahnt, seine Recycling- und Produktionspraktiken zu verbessern.

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