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Samsung kündigt runderneuertes Galaxy Note 7 an

28.03.2017 | 14:33 Uhr |

Samsung will ausgewählte Geräte aus der Rückrufaktion des Galaxy Note 7 runderneuern und erneut verkaufen.

Im Vorfeld der Galaxy-S8-Enthüllung hat Samsung heute einen Drei-Punkte-Plan für sein Galaxy Note 7 angekündigt . Das Phablet-Kontingente, die wegen Akku-Problemen im vergangenen Jahr zurückgerufen wurden, sollen teilweise recycelt und teilweise runderneuert werden.

Bei den runderneuerten Geräten sollen Teile ausgetauscht werden, so dass keine Explosionsgefahr mehr besteht. Wie viele Einheiten das südkoreanische Unternehmen wieder auf den Markt bringen will, ist nicht bekannt. Ein Veröffentlichungstermin und Details, in welchen Ländern das Galaxy Note 7 verkauft werden soll, stehen ebenfalls noch aus. Unklar ist auch, inwieweit das noch immer in den USA geltende Verbot für Samsungs Galaxy Note 7 auf Flügen die runderneuerten Geräte beeinflussen wird.

Die Geräte, die zurückgerufen wurden , aber nicht wieder in den Verkauf gehen sollen, will Samsung umweltfreundlich recyceln. Chips, Kamera-Module und andere Komponenten sollen ausgebaut und eventuell weiterverwendet werden. Samsung will im Recycling-Prozess außerdem wertvolle Metalle wie Kupfer, Nickel, Gold und Silber zurückgewinnen. Mit dieser Aufgabe sollen spezielle Firmen beauftragt werden.

Nach dem Start der Rückruf-Aktion im vergangenen Jahr arbeitete Samsung eng mit Mobilfunkanbietern zusammen, um möglichst alle ausgelieferten Einheiten wieder zurückzubekommen. Um die weitere Nutzung von uneinsichtigen Käufern zu erschweren, lieferten Mobilfunkanbietern Anfang des Jahres ein Software-Update aus, das ein Aufladen des Note-7-Akkus verhindern soll. Ein ähnliches Update plant auch Samsung selbst für die nächsten Wochen. Laut dem Konzern wurden bislang rund 96 Prozent der ausgelieferten Smartphones zurückgegeben.

Samsung: Deshalb explodierten die Note-7-Akkus

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