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Ryzen: AMD verleiht alte CPUs für BIOS-Update

19.02.2018 | 14:25 Uhr |

AMD leiht Kunden ältere Prozessoren, damit diese ein BIOS-Update für ihre neue Ryzen APUs auf dem Mainboard einspielen können.

Wer auf einem Mainboard aus dem Jahr 2017 eine neue Ryzen APU installieren will, benötigt hierfür ein BIOS-Update. Das Dilemma: Ohne Update funktionieren die neuen Prozessoren nicht, für das Update ist jedoch eine CPU nötig, die das Mainboard schon kennt. Auf teuren Mainboards gibt es zwar oft die Möglichkeit, ein Update auch ohne CPU durchzuführen, auf den meisten Hauptplatinen klappt dies jedoch nicht. AMD will seinen Kunden für diese Fälle leihweise ein Boot Kit anbieten, wenn sie als Gegenleistung die Seriennummer ihrer Ryzen APU einsenden. Dabei handelt es sich um eine Bristol Ridge APU auf AM4-Basis. 

Konkret erhielt ein Nutzer nach eigenen Angaben einen AMD A6-9500 mit zwei Kernen und 3,5 GHz als Leihgabe für sein BIOS-Update. AMD hat die Aktion nun auch offiziell bestätigt . Da die zur Verfügung gestellten Prozessoren noch immer einen Marktwert von knapp 70 US-Dollar haben, will AMD die Leihgaben natürlich zurück. Den APUs liegt entsprechend ein Rücksendeformular bei. Eine weitere Garantie in Form einer Kreditkartenummer oder eines Pfands fordert AMD indes nicht ein. Man geht offenbar von ehrlichen Kunden aus, die die Leihgabe im Anschluss wieder an den Hersteller senden, sobald das für den Betrieb der Ryzen APUs notwendige BIOS-Update eingespielt wurde.

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