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Rundfunkbeitrag könnte an die Inflationsrate gekoppelt werden

24.10.2018 | 12:28 Uhr | René Resch

Der Rundfunkbeitrag könnte ab 2021 an die Inflationsrate gekoppelt werden, damit würden die Beiträge jährlich steigen.

Laut Heise könnte der Rundfunkbeitrag der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten in Zukunft jährlich teurer werden. Dazu soll die aktuelle Inflationsrate in den Rundfunkbeitrag mit einberechnet werden, das forderte nun der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, Siegfried Schneider, der auch Gastgeber der Medientage München war, vor Beginn der Konferenz: „Feste Budgets und ein Teuerungsausgleich um den Wert der Inflation haben den Vorteil der Planungssicherheit für die Sender“.

Laut Schneider soll die Politik dabei aber auch klar definieren, welchen Auftrag die öffentlich-rechtlichen wie ARD, ZDF und das Deutschlandradio haben und wie viel Geld benötigt wird. „Nicht jede Show, nicht jedes Sport-Event, nicht jeder Krimi zählt zum Grundversorgungsauftrag mit den Schwerpunkten Information, Kultur und Bildung im engeren Sinne“.

Momentan ist der Rundfunkbeitrag bis zum Jahr 2020 für einen Betrag von 17,50 pro Haushalt im Monat festgesetzt. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) der Rundfunkanstalten muss für den Zeitraum 2021 bis 2024 die neue Beitragshöhe ermitteln und den Ministerpräsidenten vorschlagen. Bereits in den vergangenen Monaten hatten sich mehrere Länder für eine Kopplung des Beitrags an die Inflationsrate ausgesprochen.

Passend dazu: Verfassungsgericht entscheidet über Rechtmäßigkeit der Rundfunkbeitrags

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