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Red Dead Redemption 2: Drohender Rechtsstreit zwischen Pinkerton und Rockstar Games

15.01.2019 | 15:39 Uhr | Denise Bergert

Das Sicherheitsunternehmen Pinkerton wehrt sich gegen die Nutzung des Firmennamens in Red Dead Redemption 2.

Im Wild-West-Open-World-Game Red Dead Redemption 2 spielt die legendäre Detektei Pinkerton eine wichtige Rolle. Die reale Detektivagentur, die sich Rockstar Games für das Spiel zum Vorbild genommen hat, ist mit der Verwendung ihres Namens jedoch nicht einverstanden.

Wie in dieser Woche bekannt wurde , hat Pinkerton Consulting & Investigations am 13. Dezember 2018 eine Unterlassungsaufforderung an Entwickler Rockstar Games und Publisher Take-Two Interactive geschickt. Darin betont das Unternehmen seine 165-jährige Geschichte als Unterstützer der Strafverfolgungsbehörden. Die Detektei Pinkerton habe geholfen, so manchen berühmten Kriminellen zu schnappen. Rockstar Games stelle die traditionsreiche Detektei jedoch in Red Dead Redemption als Gruppe von Bösewichten hin, die Jagd auf die Protagonisten des Spiels machen. Zudem seien der Firmenname sowie die damit verbundenen Markenzeichen ohne Einwilligung benutzt worden.

Laut Pinkerton könne die widerrechtliche Nutzung des Unternehmens im Spiel dazu führen, dass der gute Ruf der Detektei beschmutzt werde. Aus diesem Grund fordert das Unternehmen entweder eine einmalige Entschädigung oder eine Beteiligung an den Gewinnen von Red Dead Redemption 2. Kommt Rockstar Games diesen Forderungen nicht nach, sei Pinkerton bereit, Entwickler und Publisher unter anderem wegen Markenrechtsverletzung zu verklagen. Rockstar Games schießt nun zurück und betont, dass die Nutzung von Pinkerton im Spiel gesetzmäßig sei, das es sich dabei um eine historische Referenz handle. Es bleibt abzuwarten, ob sich die beiden Unternehmen außergerichtlich einigen können oder ob es zu einem Rechtsstreit kommt.

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