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Raw-Modus: Das steckt dahinter

01.06.2018 | 13:49 Uhr |

Zahlreiche aktuelle Digitalkameras, besonders höherwertige Modelle, besitzen einen Raw-Modus, den Sie im Kameramenü aktivieren.

Mithilfe des RAW-Modus kann die Kamera ein Aufnahmeformat einsetzen, bei dem die Fotos als unkomprimierte Rohdaten abspeichert werden. Die Kamera berücksichtigt bei der Datenverarbeitung lediglich die Blende, die Belichtungszeit sowie die Lichtempfindlichkeit, mit der Sie ein Foto aufgenommen haben. Weitere Einstellungen wie Dynamik, Helligkeit und Auflösung nimmt der Fotograf dann mithilfe eines sogenannten Raw-Konverters vor, einer Software, die vom Kamerahersteller zur Verfügung gestellt wird. Der große Vorteil am Raw-Modus: Sie sind mit der Bearbeitung Ihrer Bilder sehr flexibel und können nachträglich die Stimmung beeinflussen. Nachteil beim Raw-Modus sind allerdings die großen Datenmengen, die beim unkomprimierten Abspeichern anfallen. Einige Kameramodelle bieten die Möglichkeit, dasselbe Motiv als Raw-Aufnahme und als JPEG-Datei abzuspeichern.

Fotografieren Sie – falls möglich – im Raw-Modus. So haben Sie nach der Aufnahme die optimalen Bearbeitungsmöglichkeiten.
Vergrößern Fotografieren Sie – falls möglich – im Raw-Modus. So haben Sie nach der Aufnahme die optimalen Bearbeitungsmöglichkeiten.

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