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Quartalszahlen: Microsoft bald wertvoller als Amazon?

26.10.2018 | 17:23 Uhr | Michael Söldner

Amazon schwächelt und Microsoft legt zu. Der Streit um Platz 2 und 3 der wertvollsten US-Marken geht weiter.

Zwar konnten sowohl Microsoft als auch Amazon in ihren Quartalsergebnissen erstklassige Zahlen vorlegen, die Investoren von Amazon hatten jedoch mit noch größeren Gewinnen gerechnet. Als Reaktion gab der Kurs der Amazon-Aktien um bis zu sieben Prozent nach.

Die Wertpapiere von Microsoft konnten hingegen knapp sechs Prozent gutmachen. Dieser Umstand führte dazu, dass Microsoft als Marke fast so wertvoll war wie Amazon. Damit streiten sich die beiden Unternehmen weiterhin um Platz 2 und 3 der wertvollsten US-Marken. An der Spitze dieser Liste liegt unangefochten Apple.

Obwohl Amazon die Billionenmarke schon einmal im September überschritten hatte, fiel die Marktkapitalisierung nach der Veröffentlichung der Ergebnisse wieder auf 869,2 Milliarden US-Dollar. Nun muss sich zeigen, inwieweit das bevorstehende Weihnachtsgeschäft den Wert wieder steigen lässt.

Microsoft konnte seinen Börsenwert gestern auf über 830 Milliarden US-Dollar erhöhen. Damit trennen die beiden Unternehmen nur noch wenige Milliarden US-Dollar. Besonders lukrativ verliefen für Microsoft im dritten Quartal die Cloud- und Office-Geschäfte. Im Zeitraum von Juli bis September erwirtschaftete Microsoft über 29 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum fiel dieser Wert noch 19 Prozent niedriger aus. Der Gewinn kletterte um 34 Prozent auf 8,8 Milliarden US-Dollar.

Microsoft-Chef verkauft Aktien im Wert von 36 Millionen US-Dollar

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