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iPhone 11: Preis, Design, Technik, Kamera

10.09.2019 | 22:35 Uhr | Thomas Armbrüster

Das Nachfolgemodell des iPhone XR hört auf den Namen iPhone 11 und hat nun zwei Kameras und einen schnelleren Prozessor.

Das iPhone 11 gibt es wie das iPhone XR in sechs Farben, wobei es nicht dieselben sind wie beim Vorgänger. Erhältlich ist es in Weiß, Schwarz, Grün, Gelb, Violett und Rot (Product Red). Das LCD-Display (Liquid Retina HD) misst weiterhin 6,1-Zoll in der Diagonale und hat dieselben Werte wie beim iPhone XR: Großer P3-Farbraum, True-Tone-Display und eine Helligkeit von 625 Nits. Verbessert hat sich laut Apple die Festigkeit des Glases auf der Front- und auf der Rückseite. Außerdem ist das iPhone 11 nach IP 68 klassifiziert und kann 30 Minuten bis zu einer Wassertiefe von zwei Metern überstehen. Bei den Geräteabmessungen und dem Gewicht hat sich im Vergleich zum iPhone XR nichts geändert.

Upgrade auf zwei Kameras

Anstatt einer sind jetzt zwei Kameras auf der Rückseite eingebaut: Eine Weitwinkelkamera (26 mm) mit f/1,8,12 Megapixel und optischer Stabilisierung sowie eine Ultra-Weitwinkelkamera (13 mm) mit f/2,4 und ebenfalls 12 Megapixel. Diese bietet einen Blickwinkel von 120 Grad.

Dank Ultra-Weitwinkellinse sind solche Aufnahmen mit dem iPhone 11 möglich.
Vergrößern Dank Ultra-Weitwinkellinse sind solche Aufnahmen mit dem iPhone 11 möglich.
© Apple.com

Bei Videoaufnahmen kann man zwischen beiden Kameras während der Aufnahme umschalten. Und wer schnell ein Video aufnehmen möchte, muss nicht mehr vom Foto- in den Videomodus umschalten. Es genügt, den Auslöser einfach gedrückt zu halten, was Apple mit Quick Take bezeichnet. Verbessert hat Apple den HDR-Modus und der Porträt-Modus funktioniert nun auch bei Haustieren. Neu ist zudem der Nachtmodus für Aufnahmen in Situationen mit geringer Beleuchtung. Dieser schaltet sich automatisch ein. Die Frontkamera hat nun ebenfalls 12 Megapixel. Mit dieser lassen sich jetzt 4K-Videoaufnahmen und Zeitlupenaufnahmen machen.

Neuer Prozessor arbeitet schneller und sparsamer

Im Inneren des iPhone 11 arbeitet der A13 Bionic Chip mit einer Neural Engine der dritten Generation, der sowohl bessere CPU- als auch Grafik-Leistung bietet als der A12-Chip im iPhone XR. Der Prozessor hat 8,5 Milliarden Transistoren und verbraucht weniger Strom als das Vorgängermodell. Eine Stunde länger als das iPhone XR soll das iPhone 11 darum durchhalten. Bei der Drahtlostechnologie unterstützt das iPhone 11 Gigabit-fähiges LTE sowie den WLAN-Standard 802.11ax mit MIMO und bei der Tonausgabe eine räumliche Wiedergabe sowie Dolby Atmos.

Der schnelle Prozessor hilft auch beim Spielen.
Vergrößern Der schnelle Prozessor hilft auch beim Spielen.
© Apple.com

Erhältlich ist das iPhone 11 in drei Speichergrößen: 64 GB, 128 GB und 256 GB. Für das Modell mit 64 GB muss man 799 Euro bezahlen, 128 GB sind für 849 Euro zu haben, und für 256 GB sind 969 Euro an Apple abzugeben. Bestellen kann man das iPhone 11 ab dem 13. September, 14 Uhr.

Wir werden in Bälde an dieser Stelle einen ausführlichen Test des iPhone 11 veröffentlichen.

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