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Porsches Tesla-Killer kostet rund 90.000 Euro

19.09.2017 | 13:09 Uhr |

Angriff auf Tesla: Der Porsche Mission E soll ab Ende 2019 erhältlich sein. Rund 90.000 Euro soll der erste rein elektrisch betriebene Seriensportwagen von Porsche kosten.

Porsches erster rein elektrisch betriebener Seriensportwagen soll knapp über 90.000 Euro kosten. Er trägt derzeit noch die Bezeichnung Mission E. Der direkte Tesla-Konkurrent soll ab Ende 2019 erhältlich sein. Porsche stellte den Mission E bereits auf der IAA 2015 vor. Den E-Sportwagen stellte Porsche damals in Frankfurt so vor: Vier Türen, vier Einzelsitze, über 440 kW (600 PS) Systemleistung, mehr als 500 Kilometer (theoretische) Reichweite. Allradantrieb und Allradlenkung, in unter 3,5 Sekunden von null auf 100 km/h und eine Ladezeit von rund 15 Minuten für 80 Prozent der elektrischen Energie.

Die ab Ende 2019 erhältliche Version dieses Fahrzeug soll dem Konzept-Wagen sehr ähnlich sein, wie Porsche verspricht. Porsche siedelt den Elektro-Sportwagen größenmäßig unterhalb des Panamera an. Der Mission E soll dann die Lücke zwischen Panamera und 911 schließen, wie das US-Magazin Car berichtet.

Der Mission E läuft definitiv nur mit Strom, eine Hybridversion des Mission E soll es gar nicht erst geben. Porsche will den neuen E-Sportwagen in verschiedenen Leistungsstufen anbieten. Deren günstigste und leistungsmäßig schwächste soll preislich in etwa auf Höhe des kleinsten Panamera liegen - das wären dann knapp über 90.000 Euro Listengrundpreis.

Porsche will nicht ausschließen, dass der Mission E später auch in unterschiedlichen Formen angeboten wird. Also beispielsweise auch als SUV.

Zum Vergleich : Die Preise für den Tesla Model S beginnen bei 67.970 Euro. Dafür bekommt man aber das Model S nur mit Hinterradantrieb. Mit Allrad kostet das Einstiegsmodell 75D bereits 82.070 Euro.

Porsche Panamera im Test: Riesen-Touchscreen & 3 Displays im 422-PS-Boliden

Wir präsentieren heute geballten Luxus auf vier Rädern in Form des Porsche Panamera 4S Diesel im Wert von satten 152.000 Euro. Uns interessiert in diesem Test allerdings weder der sportliche Achtzylinder-Motor mit seinen üppigen 422 PS, noch der aktiv geregelte Allradantrieb. Denn wir heißen ja schließlich nicht Auto-WELT, sondern PC-WELT ;-) Daher konzentrieren wir uns ganz auf das Infotainment-System - und gehen der Frage nach, welchen praktischen Nutzen das riesige Touchscreen-Display in der Mitte, das kleine Zusatz-Display im Blickfeld des Fahrers und der dritte Touchscreen im hinteren Fahrgastraum haben.

Der Porsche 718 Cayman bietet ein umfangreiches Infotainment- und Navigationssystem namens Porsche Communication Management (PCM). Das besteht unter anderem aus 2 Displays, einem Haupt-Screen in der Mittelkonsole und einem pfiffigen Zusatz-Display im Armaturenbrett. Neben Google Earth, einer Sprachsteuerung und Porsche-eigenen Apps bietet PCM auch Apples Schnittstelle Carplay, um das iPhone in das Infotainmentsystem zu integrieren. Wir haben das PCM im Porsche 718 Cayman in diesem Video getestet.

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