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Polizei warnt: Neue Erpresser-Mail-Welle

07.12.2018 | 16:05 Uhr |

Mit Erpresser-Mails wollen sich angebliche Hacker Bitcoins ergaunern. Die Polizei rät zu diesen Gegenmaßnahmen.

In ihrem aktuellen Ratgeber Internetkriminalität warnt die Polizei Niedersachsen vor einer anhaltenden Erpressungsmail-Welle. In den massenhaft verschickten Nachrichten wollen vermeintliche Hacker dem Empfänger vorgaukeln, dass sie dessen Passwörter, Computer oder Mailaccount gehackt haben. Außerdem wird behauptet, dass der PC-Besitzer beim Besuch von Porno-Seiten heimlich gefilmt wurde. Um sich vor einer ungewollten Veröffentlichung der Daten zu schützen, soll der Empfänger der Mail höhere Geldsummen über Bitcoins überweisen. Die Polizei warnt davor, dieser Zahlungsaufforderung nachzukommen. Die Drohungen der Hacker seien frei erfunden.

Einen wirksamen Schutz gegen den Empfang derartiger E-Mails kann die Polizei nicht liefern. Man könne sie aber gegebenenfalls als Spam markieren oder entsprechende Filter einrichten. Eine Anzeige bei der örtlichen Polizei sei zwar möglich, aber nur wirklich nötig, wenn bereits Geld mittels Bitcoins übermittelt wurde. Zudem sei eine Prüfung angebracht, ob die eigene Mailadresse durch öffentlich bekanntgewordene Hacks bereits bei Hackern gelistet sei. Dies sei beispielsweise unter haveibeenpwned.com möglich. Findet sich die eigene E-Mail-Adresse samt Passwort dort, sollte das betreffende Kennwort bei allen Diensten geändert werden. 

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