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PiServer: Zentrale Verwaltung mehrerer Raspberry Pis

10.01.2018 | 18:26 Uhr |

Das Programm PiServer ermöglicht die zentrale Verwaltung mehrerer Raspberry Pis in einem Netzwerk. Eine SD-Karte ist dafür nicht nötig.

Mit dem Programm PiServer will die Raspberry Pi Foundation das Aufsetzen und Verwalten mehrerer Pis vereinfachen. Mit dem seit einem Monat angebotenen PiServer kann das Betriebssystem der Einplatinenrechner zentral verwaltet werden. Die Pis laden die notwendigen Programme von einem x86-Server, eine Speicherkarte im Pi ist dann nicht mehr nötig. Der auf Debian Stretch basierende Zentralserver für die Raspberry Pis übernimmt gleichzeitig die Account- und Datenverwaltung.

PiServer erkennt die Raspis im Netz über ihre MAC-Adresse, beim Pi 3 ist dies mit einer einmaligen Einstellung möglich, ältere Modelle des Einplatinenrechners müssen mit einer angepassten Firmware für die automatische Erkennung eingerichtet werden. Die Kommunikation mit den Pis im Netzwerk erfolgt hingegen über einen DHCP-Server, der über PiServer bereitgestellt wird. Das Programm ist unter anderem für den Einsatz mehrerer Pis in Schulen oder Universitäten gedacht. Der Lehrer kann damit die Konten aller Schüler zentral verwalten. Die Benutzer können sich danach an jedem Pi im Netzwerk anmelden, ihre persönlichen Daten werden im Anschluss über den Zentralserver bezogen. PiServer kann auch von Privatanwendern und für industrielle Anwendungen genutzt werden. Hinweise zur Installation gibt die Foundation an dieser Stelle .

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