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Patentantrag: Tesla will GPS-Positionierung verbessern

10.12.2018 | 16:37 Uhr | Michael Söldner

Mit Kameras und der Einbeziehung anderer Fahrzeuge will Tesla die Genauigkeit der GPS-Standortbestimmung verbessern.

Für autonome Fahrzeuge ist die Positionsbestimmung via GPS noch wichtiger als für herkömmliche Autos. Der US-Hersteller Tesla will die Genauigkeit mit unterschiedlichen Maßnahmen weiter verbessern. In einem Patentantrag aus dem Jahr 2017 mit der Bezeichnung Technologies for vehicle positioning , der erst jetzt veröffentlicht wurde, will Tesla die Positionsgenauigkeit durch Kameras verbessern. Diese sollen den Ort erkennen und auch andere Fahrzeuge des Tesla-Fuhrparks als Referenzstationen mit einbeziehen. 

Nach Angaben des Herstellers könnte auf diese Weise auch in Gebäuden, unter Brücken oder in dicht bewaldeten Regionen eine höhere Genauigkeit bei der Positionsbestimmung erreicht werden. Das Unternehmen will diese Technologie für sein Autopilotsystem verwenden. Autonome Fahrzeuge sollen damit auch ihren genauen Standort erfassen können, wenn dies durch bauliche oder natürliche Gegebenheiten allein durch die GPS-Bestimmung sonst nicht genau genug möglich wäre. Im Jahr 2020 will Tesla die Produktion des neuen Model Y starten. Bis dahin fehlen dem Hersteller die Produktionskapazitäten für das Crossover-SUV-Modell. Im dritten Quartal 2018 konnte der Autobauer erstmals seit zwei Jahren wieder einen Gewinn einfahren. Auch für das vierte Quartal wird ein Nettogewinn erwartet.

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