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Parlamentsanfrage an Apple bezüglich Face ID

17.10.2017 | 10:04 Uhr |

Noch ist die Face ID so neu, dass die Funktion manche Menschen mehr verunsichert als beruhigt. Ein Senator in den USA hat deshalb eine Anfrage an Apple gestellt.

Update vom 17.10.2017:

Datensicherheit: Der Senator der Demokraten Al Franken, der dem Ausschuss für "Privacy, Technology and Law" der zweiten Parlamentskammer der USA vorsteht, hat von Apple Antwort auf seine Fragen zur Sicherheit der Daten von FaceID erhalten. Apple erklärt darin nicht nur die Wirkungsweise der Gesichtserkennung, sondern versichert erneut, die vom Scanner erhobenen Daten würden niemals die Secure Enclave der CPU des Gerätes verlassen und etwa an Apple gesandt werden. Ansonsten wiederholt die Antwort von Apple den Security Guide der neuen Funktion, den die Firma bereits im September veröffentlicht hat.  Franken zeigt sich mit der Antwort in einem Statement für's erste zufrieden, will aber weiter nachbohren.

Ursprüngliche Meldung vom 14.09.2017:

Nachfrage: Der Senator der Demokraten aus Minnesota Al Franken hat Apple in einem Brief aufgefordert, mehr Informationen über Face ID und den Schutz der damit erhobenen Daten zu geben. Vor allem möchte er wissen, ob die Gesichtserkennung gleichermaßen für eine Vielzahl unterschiedlicher Gruppen funktioniert und wie Apple bei der Entwicklung Diversität berücksichtigt hat.

Frankens Bedenken kommen nicht von ungefähr, bekannte Systeme haben meist mit hellhäutigen Menschen zuverlässiger funktioniert. Der Senator fragt zudem, ob Apple die Face-ID-Daten auch für andere Zwecke als Gesichtserkennung heranziehe und ob Apple oder Dritte diese aus dem iPhone X extrahieren könnten.

Ihn treibt auch die Frage um, welche Maßnahmen Apple ergriffen habe, falls jemand gezwungen werde, mit seinem Gesicht das Telefon zu entsperren. Und wie Apple reagiere, wenn Behörden bestimmte Face-ID-Daten anforderten. Ein ähnliches Schreiben hatte Franken bereits  nach der Vorstellung von Touch ID an Apple geschickt. Cupertino hatte damals ausführlich geantwortet und unter anderem erklärt, dass die Daten in der Secure Enclave des Prozessors gespeichert werden und weder Apple noch Dritte diese extrahieren könnten.

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