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Ostsee: Testlauf für Rettungsdrohne auf Usedom

23.08.2017 | 15:17 Uhr |

Die testweise eingesetzte Rettungsdrohne am Strand von Usedom kann eine Schwimmhilfe abwerfen.

Große Strände werden in der Urlaubssaison von Rettungsschwimmern überwacht. Doch bis zum Eintreffen der Retter vergehen oft wertvolle Minuten. Mit einer Drohne will der DRK-Kreisverband Ostvorpommern-Greifswald schneller zu in Not geratenen Menschen vorstoßen. Die Drohne kann eine Schwimmhilfe abwerfen, die sich beim Auftreffen auf das Wasser automatisch aufbläst.

In einer Woche soll die Drohne erstmals über dem Strand der Ostseeinsel Usedom ihre Runden drehen. Der Testlauf soll bis zum 30. September andauern. Da die Drohne auch Livebilder übermitteln kann, war neben einer Genehmigung der Luftfahrtbehörde auch eine Freigabe des Datenschutzbeauftragten nötig. In Frankreich gab es im vergangenen Jahr bereits ähnliche Tests. Mittlerweile sind dort schon drei Drohnen am Strand im Einsatz.

DPA-Informationen zufolge setzen die Retter bei der Schwimmhilfe auf einen Restube, den es bei Amazon auch als kleinen Gürtel zu kaufen gibt. Er eignet sich nicht nur für Bootfahrer und Angler, sondern behindert auch Schwimmer nicht.

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