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Onlinedating: Singles suchen außerhalb ihrer Liga

09.08.2018 | 15:25 Uhr |

Einer aktuellen Studie zufolge suchen Singles beim Online-Dating potenzielle Partner die attraktiver sind als sie selbst.

Für ihre aktuelle Studie „Aspirational pursuit of mates in online dating markets“ haben die beiden Forscher Elizabeth E. Bruch and Mark E. J. Newman untersucht, welche Strategien heterosexuelle Singles beim Onlinedating anwenden. Mit Hilfe einer neuen Strategie haben sie versucht, die Singles eines Onlinenetzwerks aus Boston, Chicago, Seattle und New York in eine Attraktivitätshierarchie einzuordnen. Dazu zählten sie die Nachrichten, die die Singles auf ihre Anzeigen erhielten. Umso mehr Nachrichten, desto attraktiver wurde der Single von ihrem System eingestuft. Diese Hierarchie nahmen Bruch und Newman als Grundlage für ihre weiteren Untersuchungen.

Bei ihrer Studie kamen sie zu der Schlussfolgerung, dass sich Singles beim Onlinedating die potenziellen Partner aussuchen, die im Schnitt etwa 25 Prozent attraktiver sind als sie selbst. In diesem Punkt verhalten sich die Singles laut den Forschern anders als sie es im normalen Leben tun würden. Der Grund: Beim Online-Dating ist die Angst vor Zurückweisung geringer. Anstatt von Angesicht zu Angesicht einen Korb zu kassieren, ist das schlimmste Szenario hier eine schriftliche Zurückweisung oder keine Antwort. Diese Beharrlichkeit scheint sich auszuzahlen. Obwohl ein Großteil der Nachrichten unbeantwortet bleibt, können 21 Prozent der Singles den Kontakt zu einem attraktiveren Partner knüpfen.

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