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EU fordert Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Online-Banking

08.02.2017 | 14:11 Uhr |

Ab 2018 sollen sich Kunden bei Online-Geldgeschäften über zwei Merkmale ausweisen.

In einem Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Zahlungsdiensterichtlinie wird gefordert, dass sich Kunden beim Online-Shopping oder bei Bankgeschäften ab 2018 mit zwei Authentifizierungs-Merkmalen ausweisen. Die verpflichtende Zwei-Faktor-Authentifizierung soll die Sicherheit erhöhen, könnte die vormals bequemen Online-Geschäfte aber etwas unkomfortabler machen.

Die zwei Merkmale, mit denen sich Verbraucher im nächsten Jahr ausweisen, müssen laut Gesetzentwurf aus den Bereichen „Wissen“, „Besitz“ und „Dauermerkmal“ stammen. In die erste Kategorie fallen klassische Passwörter. Der Besitz einer Kreditkarte sowie ein Fingerabdruck sind Beispiele für die zwei anderen Elemente.

Die EU fordert zudem, dass Kunden bei der Bezahlung auch auf Drittdienste zurückgreifen können. Diese Dienstleister vermitteln die Bezahlung, kommen aber nie nie den Besitz der Kundengelder. 

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