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OneDrive: Besserer Schutz vor Erpresser-Software

06.04.2018 | 10:50 Uhr |

Microsoft stellt für Onedrive und Outlook.com neue Schutz-Tools gegen Ransomware und andere Bedrohungen bereit. Voraussetzung ist aber ein Office-365-Abo.

Microsoft wird in Onedrive und Outlook.com neue Sicherheits-Tools integrieren, um die Daten und Mails der Outlook.com- und Onedrive-Nutzer besser zu schützen. Das berichtet die Microsoft-Kennerin Mary Jo Foley.

So wird Microsoft die Funktion „Files Restore“ in Onedrive für Office-365-Nutzer ab sofort integrieren. Auch für Privatanwender und somit nicht nur für Unternehmenskunden. Voraussetzung ist aber ein Office-365-Abonnement (Office 365 Home und Office 365 Personal). Mit Files Restore können Sie auf Onedrive abgelegte Daten zu jedem beliebigen Zeitpunkt 30 Tages zurück wiederherstellen.

Außerdem stellt Microsoft einen Schutz vor Ransomware bereit. Falls Office 365 eine Ransomware-Attacke erkennt, warnt es via Mail oder einer Benachrichtigung auf dem Mobilgerät oder auf dem Desktop davor. Zudem soll der Schutzmechanismus dem Anwender dabei helfen, seine Daten wiederherzustellen, wenn sie Opfer durch Ransomware wurden.

Weitere Verbesserungen sind ein verbesserter Passwortschutz für geteilte Dateien und Ordner sowie eine verbesserte Verschlüsselung für Outlook.com. Zudem sollen vertrauliche Informationen und Dateien, die via Outlook.com verschickt werden, davor geschützt werden, dass der Empfänger sie versehentlich weiterleitet oder kopiert.

Microsoft will die Neuerungen in den nächsten Wochen für Abonnenten von Office 365 Home und Office 365 Personal freischalten.

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