2339004

Oculus Go: Erste Eindrücke zur kabellosen VR-Brille

23.03.2018 | 16:34 Uhr |

Mit Oculus Go sollen VR-Erlebnisse ohne Kabel möglich werden. Die verbaute Hardware bringt jedoch Einschränkungen mit sich.

Die neue VR-Brille Oculus Go soll einen Makel der virtuellen Welten ausmerzen: die störenden Kabel beim Spielen. Auf der GDC 2018 wurde die Brille der Fachpresse präsentiert. Im Inneren der Oculus Go steckt ein LCD-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Angetrieben wird die Brille voraussichtlich von einem Snapdragon 821, Angaben zum verbauten RAM macht der Hersteller noch nicht. Im Lieferumfang befindet sich zudem ein einfacher Controller, der an den Nunchuk der Wii-Konsole erinnert. 

Die Menge an gleichzeitig dargestellten Polygonen in den gezeigten Demos bewege sich nach Ansicht der Tester auf dem Niveau einer PlayStation 2, Beleuchtung und Effekte hingegen entsprechen denen der Xbox 360. Im Gegensatz zu anderen VR-Lösungen fehlt der Oculus Go hingegen ein echtes Tracking des Kopfes. Entsprechend sind die meisten VR-Erfahrungen auf eine sitzende Position ausgerichtet. Diese Einschränkungen soll der niedrige Preis der Oculus Go kompensieren. Die komplett ohne Kabel und Smartphone auskommende VR-Lösung von Oculus soll nur 199 US-Dollar kosten. Als Termin nennt der Hersteller lediglich „Anfang 2018“, bis dahin müssen sich VR-Spieler bei ihren Ausflügen in die virtuellen Welten noch mit ihrem PC oder ihrer Konsole verkabeln. Smartphone-Lösungen wie Cardboard sind hingegen grafisch stark limitiert.

Die besten VR-Brillen

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
2339004