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O2 sperrt Roaming auf Kreuzfahrten

17.08.2018 | 16:46 Uhr |

Wer auf einem Kreuzfahrtschiff auf Roaming zurückgreift, kann eine teure Überraschung erleben.

Die Internetnutzung auf Kreuzfahrtschiffen ist teuer, schließlich müssen die Daten über kostspielige Satellitenverbindungen übertragen werden. Viele Mobilfunkkunden wollten deshalb in Küstennähe mit ihrem Tarif durch kostenloses Roaming Kosten sparen. Dies ist zumindest im Telefónica-Netz nicht möglich. Zahlreichen Beschwerden von O2-Kunden bei der Verbraucherzentrale zufolge habe der Anbieter seinen Kunden teilweise 25 Euro pro Megabyte in Rechnung gestellt. Gegenüber Golem.de erklärte der Telefónica-Deutschland-Sprecher Jörg Borm, dass man Kunden seit Mai 2018 für das Roaming an Bord von Schiffen und Flugzeugen gesperrt habe, um sie vor unerwarteten Kosten bei der Nutzung mobiler Daten zu schützen.

Zwar könne man an Bord weiterhin Telefonieren und SMS verschicken. Pro Minute kann dies jedoch zwischen 3 und 7 Euro kosten. Eintreffende Anrufe sind mit Kosten zwischen 1,50 bis 7 Euro etwas günstiger. Eine SMS kostet zwischen 40 Cent und 1,50 Euro. In der Info-SMS des Anbieters befinde sich nach Angaben der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein kein Hinweis auf die konkreten Kosten. Eine Begrenzung der Kosten sei ebenfalls nicht vorgesehen. In einem konkreten Fall wurden dem Kunden 11.000 Euro in Rechnung gestellt – pro Megabyte 25 Euro. Entsprechend sollten Kunden die Roaming-Option an Bord von Schiffen und Flugzeugen lieber deaktivieren.

So vermeiden O2-Kunden teuere Roaming-Kosten

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