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Nvidia-Grafikkarten: Händler sollen Spieler bevorzugen

23.01.2018 | 17:01 Uhr |

Beim Verkauf von Grafikkarten sollen Händler Spieler bevorzugen: Maximal zwei Karten pro Bestellung sind möglich.

Mit einer Initiative will Nvidia den Verkauf seiner Grafikkarten vom Typ Geforce GTX fairer regeln. Die Grafikkarten sind neben Spielern in den letzten Monaten besonders für Menschen und Unternehmen interessant geworden, die mit Kryptomining Geld verdienen. Das große Interesse an den Grafikkarten sorgte für einen Preisanstieg und eine Knappheit der entsprechenden Karten. Nvidia bittet Händler daher, den Verkauf der Grafikkarten pro Kunde zu limitieren. Bei Caseking können Käufer im Online-Shop beispielsweise nur maximal zwei Grafikkarten desselben Modells (auch AMD-Karten) ordern. Bei Mindfactory hingegen wurde das im Sommer 2017 eingeführte Limit von fünf Karten ab November ebenfalls auf zwei Karten pro Bestellung begrenzt. Alternate und MIX halten sich ebenfalls an diese Beschränkung.

Gegenüber Computerbase erklärte der Nvidia-Pressesprecher Boris Böhles, dass sein Unternehmen primär Spieler im Blick habe. Hierfür müssten die Karten jedoch auch verfügbar sein. Um den Bedarf durch die Gamer abzudecken, wurde den Handelspartnern empfohlen, ihre Ausgabemengen zu begrenzen oder eine Verfügbarkeit anderweitig zu garantieren. Eine verbindliche Vorgabe für Händler sei dies jedoch nicht. Ob sich mit dem Limit die Verfügbarkeit tatsächlich erhöhen lässt und welche Auswirkungen dies auf die Preise der Grafikkarten haben wird, bleibt abzuwarten. 

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