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Nvidia Geforce GTX 1180 - die schnellste Gaming-Grafikkarte der Welt?

25.04.2018 | 19:25 Uhr |

Mit der Geforce GTX 1180 steht Nvidias nächster Gaming-Grafikprozessor in den Startlöchern. Wir verraten, welche Technik im neuen Spiele-Flaggschiff steckt, wann erste Grafikkarten mit dem Chip auf den Markt kommen und was der Spaß kosten soll.

Nvidia entwickelt schon seit geraumer Zeit an seiner nächsten Grafikprozessor-Generation "Turing". Die wichtigsten Infos zum neuen Gaming-Spitzenmodell Nvidia Geforce GTX 1180 sind jetzt im Internet durchgesickert.

Die Themen in Tech-up Weekly #121: +++ Nvidia Geforce GTX 1180 - die schnellste Gaming-Grafikkarte der Welt? +++ Nachfrage nach Grafikkarten sinkt massiv - sinken bald die Preise? +++ Windows 10 Lean: Hinweis auf Windows 10 Light-Version +++ Quick-News der Woche +++ Kommentar der Woche +++ Fail der Woche: Far Cry 5: Ubisoft bezieht Stellung zu Peta-Kritik

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► Nvidia Geforce GTX 1180 - die schnellste Gaming-Grafikkarte der Welt? (0:20):
www.pcwelt.de/2345852

► Nachfrage nach Grafikkarten sinkt massiv - sinken bald die Preise? (2:54)
www.pcwelt.de/2346159

► Windows 10 Lean: Hinweis auf Windows 10 Light-Version (4:16):
www.pcwelt.de/2344861

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Quick-News (5:47):

► AMD verdoppelt Umsatz dank neuer Ryzen-CPUs:
www.pcwelt.de/2345966

► OnePlus 6 wird am 16. Mai in London vorgestellt:
www.pcwelt.de/2340901

► Twitch Prime: Sechs PC-Spiele gratis im Mai:
www.pcwelt.de/2345787

► Erst ab 16 erlaubt: WhatsApp hebt Mindestalter an:
www.pcwelt.de/2345695

► Microsoft ändert ebenfalls Pistolen-Emoji in Windows:
www.pcwelt.de/2345981

► Google schaltet neues Gmail frei: Sicherer und komfortabler:
www.pcwelt.de/2345798

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Kommentar der Woche (7:34)

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Fail der Woche (8:58):

► Far Cry 5: Ubisoft bezieht Stellung zu Peta-Kritik:
www.pcwelt.de/2345303

Laut der meist recht gut informierten Technik-Website wccftech soll Nvidia vor allem durch einen höheren Chip-Takt und schnelleren Speicher aus der Turing-Architektur eine deutlich höhere Spiele-Leistung herauskitzeln. Unterm Strich soll die FP32-Rechenleistung mit einfacher Genauigkeit rund 13 Teraflops betragen. Das wären 50 respektive 20 Prozent mehr Leistung als die 1080 beziehungsweise 1080 Ti bietet.

Die physikalische Grundlage für flottere Frequenzen legt die von 16 auf 12 Nanometer geschrumpfte FinFET-Fertigungstechnik von TSMC . So soll der Nvidia Geforce GTX 1180 mit einem Basistakt von rund 1600 MHz sowie einem Boost-Takt von über 1800 MHz arbeiten. Wie die folgende Vergleichstabelle zeigt, übertreffen die angepeilten Frequenzen die 1080 (Ti) um bis zu 220 MHz. Gleichzeitig könnte der Stromverbrauch sinken - Nvidia steuert eine Verlustleistung zwischen 170 und 190 Watt unter Volllast an.

Nvidia Geforce GTX

1180

1080

1080 Ti

Architektur

Turing (GT102)

Pascal (GP104)

Pascal (GP102)

Fertigung

12nm FinFET

16nm FinFET

16nm FinFET

Die-Fläche

rund 400 mm²

314 mm²

471 mm²

Shader-Einheiten

3584

2560

3584

Textureinheiten

224

160

224

ROP-Einheiten

64

64

88

Basis-Takt

rund 1600 MHz

1607 MHz

1480 MHz

Boost-Takt

rund 1800 MHz

1733 MHz

1582 MHz

FP32-Leistung

rund 13 TFlops

8,873 TFlops

11.340 TFlops

Speicherkapazität

12 GB GDDR6

8GB GDDR5X

11 GB GDDR5X

Speichertransferrate

16 Gbit/s

10 oder 11 GBit/s

11 GBit/s

Speicherbandbreite

512 GB/s

320 GB/s

352 GB/s

Speicher-Interface

256 Bit

256 Bit

352 Bit

Leistungsaufnahme

170 bis 190 Watt

180 Watt

250 Watt

Markteinführung

3. Quartal 2018

20.06.2016

09.03.2017

Listenpreis

rund 700 Euro

600 Euro

700 Euro

An Recheneinheiten spendiert Nvidia dem Geforce GTX 1180 mit 3584 Shader- und 224 Textureinheiten genauso viele Rechenwerke wie der 1080-Ti-GPU, lediglich bei den 64 ROPs muss der 1180-Chip dem aktuellen Gaming-Spitzenmodell 1080 Ti mit 88 ROPs den Vortritt lassen. Abgeschlagen: Der Vorgänger Geforce GTX 1080 mit den Kenndaten 2560/160/64.  

Schneller GDDR6-Speicher beflügelt Transferrate und Bandbreite

Neue Maßstäbe setzt Nvidia beim Grafikspeicher. Obwohl das Speicher-Interface "nur" 256 Bit breit ist, soll der Geforce GTX 1180 eine  Rekordtransferrate von bis zu 16 GBit/s pro Pin erreichen. Und die Speicherbandbreite klettert auf sagenhafte 512 Gigabyte pro Sekunde. Gegenüber dem aktuellen Gaming-Topchip 1080 Ti ergibt sich hier ein Vorsprung von jeweils rund 45 Prozent - ein sehr guter Leistungszuwachs. Nicht ganz so rasant verbessert sich die Speichermenge: Sie dürfte wahrscheinlich bei 12 Gigabyte liegen. Bei schlechter Verfügbarkeit des neuen Speichertyps GDDR6 ist zum Start aber auch eine 8-GB-Variante denkbar.

Bei der Preisvorstellung will sich Nvidia vergleichsweise generös zeigen: Die hauseigene Geforce GTX 1180 Founders Edition soll im dritten Quartal 2018 zu einem Listenpreis von 699 Euro in den Handel kommen - den gleichen Betrag hatte Nvidia zum Start der 1080 Ti kassiert. Was die dann wohl schnellste Gaming-Grafikkarte der Welt beim Launch tatsächlich kosten wird, ist bei den derzeitigen Preisschwankungen - 1080-Ti-Karten kosten im Durchschnitt rund 850 Euro - allerdings ungewiss. 

Fazit: Die Nvidia Geforce GTX 1180 dürfte mit einer Mehrleistung von mindestens 10 bis 20 Prozent die 1080 Ti vom Gaming-Thron stoßen. Mittelfristig könnte dank kontinuierlicher Treiber-Optimierung noch mehr Tempo drin sein - zumal der stark verbesserte Grafikspeicher genug Spielraum nach oben lässt. Mit der GTX 1180 dürfte also endlich flüssiges Spielen jenseits der 60-FPS-Grenze bei maximalen Qualitätseinstellungen in der Ultra-HD-Auflösung uneingeschränkt möglich sein.    

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