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Nvidia: Einbruch beim Kryptomining-Umsatz

20.08.2018 | 16:31 Uhr |

In nur drei Monaten ging der Umsatz mit Grafikkarten für Kryptomining bei Nvidia um 93 Prozent zurück.

Zum Errechnen von Kryptowährungen sind leistungsfähige Systeme erforderlich. Immer häufiger kamen in den letzten Monaten hierfür Grafikkarten zum Einsatz, was die Preise in die Höhe trieb und Verfügbarkeit der GPUs beeinflusste . Beim größten Hersteller Nvidia machten Grafikkarten für Mining kürzlich noch 10 Prozent des Umsatzes aus. Der vergangene Woche präsentierte Geschäftsbericht für das zweite Quartal verärgerte jedoch Investoren, da Nvidia ursprünglich von einem 82 Millionen US-Dollar höheren Umsatz ausgegangen war. Grund hierfür sei laut Hersteller das schwindende Interesse an Mining-Systemen für Kryptowährungen.

In nur drei Monaten ging der Umsatz mit Grafikkarten für Kryptomining bei Nvidia um 93 Prozent zurück. Künftig rechnet der Hersteller daher nicht mehr mit signifikanten Einnahmen durch den Verkauf von Grafikkarten für das Kryptomining. Konkurrenz bekommt Nvidia in diesem Bereich durch sogenannte ASICs (Application Specific Integrated Circuits), speziell auf das Errechnen von Kryptowährungen spezialisierte Chips, die deutlich effizienter arbeiten als herkömmliche Grafikkarten. Nvidia wendet sich aus diesem Grund wieder vollständig den bisher größten Kunden zu – den PC-Spielern. Im Rahmen der Gamescom soll in dieser Woche eine neue Grafikkarte vorgestellt werden.

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