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NSA hat offenbar Bitcoin-Vater identifiziert

30.08.2017 | 16:23 Uhr |

Über Textvergleiche ist es der NSA nun offenbar gelungen, das Geheimnis um die Identität des Bitcoin-Vaters Satoshi Nakamoto zu lüften.

Der Bitcoin-Schöpfer Satoshi Nakamoto ist wohl einer der mysteriösesten Milliardäre der Welt. Über Jahre hinweg hat er es geschafft, seinen echten Namen und seine wahre Identität geheim zu halten. Er versteht es meisterlich, seine Kommunikation zu verschlüsseln und zu verschleiern. Um Nakamoto auf die Schliche zu kommen, hatten Ermittler schließlich nur noch ein Mittel in der Hand: Nakamotos Sprache.

In den vergangenen Jahren hat der Bitcoin-Schöpfer tausende von Beiträgen und E-Mails verfasst. Einige von ihnen sind öffentlich zugänglich. Wie Medium-Autor Alexander Muse von seiner Quelle innerhalb der NSA erfahren haben will , ist es dem Geheimdienst nun gelungen, Nakamotos Identität darüber aufzudecken. Über Stylometrie – der Erforschung des individuellen sprachlichen Stils – wurden Nakamotos Texte mit Billionen von Schreibproben auf der ganzen Welt verglichen. Seine Texte wurden dabei in 5.000 Wortgruppen aufgebrochen und nach den 50 am häufigsten genutzten Wörtern durchsucht. Aus den Ergebnissen konnten die Ermittler schließlich einen individuellen Fingerabdruck für Nakamotos Schreibstil ableiten.

Diesen Fingerabdruck hat die NSA mit gesammelten Daten aus den Abhörprogrammen PRISM und MUSCULAR verglichen. Die Suche dauerte den Angaben zufolge rund einen Monat und lieferte eine Übereinstimmung. Wer der Bitcoin-Schöpfer in Wirklichkeit ist, verrät der Geheimdienst natürlich nicht. Die Suche sei lediglich durchgeführt worden, um festzustellen, ob Nakamoto ein chinesischer oder russischer Agent sei, heißt es aus der anonymen NSA-Quelle. Doch auch die Antwort auf diese Frage bleibt wohl vorerst geheim.  

Derweil erreichen Bitcoins einen neuen Rekord!

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