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Nordkorea wehrt sich gegen Wannacry-Anschuldigungen der USA

22.12.2017 | 15:39 Uhr |

Nordkorea weist die Anschuldigungen der USA, Pjöngjang sei für die Ransomware Wannacry verantwortlich, als „absurd“ zurück.

Nordkorea hat heute erstmals zu den Anschuldigungen der USA  Stellung bezogen, denen zufolge Nordkorea verantwortlich für die rasante Verbreitung der Ransomware Wannacry sein soll. Die Volksrepublik sei demnach grundlos und ohne forensische Beweise beschuldigt worden, erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes gegenüber der Nachrichtenagentur KCNA. „Wie wir bereits klargestellt haben, haben wir mit der Cyberattacke nichts zu tun,“ heißt es in der Erklärung weiter. Die Anschuldigungen der USA seien „absurd“.

Die USA wolle mit ihren Beschuldigungen eine „Atmosphäre der Sanktionen und Druck“ aufbauen, indem sie Nordkorea als Schurkenstaat brandmarkt. Nordkorea warnt andere Länder außerdem davor, dem „Vorbild der USA zu folgen“. Anfang der Woche hatte Tom Bossart, Berater des US-Präsidenten, in einem Leitartikel im Wall Street Journal Nordkorea und die nordkoreanische Hacker-Gruppe Lazarus für die Wannacry-Cyberattacken verantwortlich gemacht. Neben den USA haben mittlerweile auch Australien, Neuseeland, Kanada, Japan und Großbritannien öffentlich bestätigt, dass sie die Verantwortung für Wannacry bei Nordkorea sehen.   

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