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Nokia ist unzufrieden mit Health-Sparte

21.02.2018 | 16:03 Uhr |

Nokia Health, die Gesundheitssparte von Nokia, könnte einem firmeninternen Rundschreiben zufolge vor dem Aus stehen.

Vor zwei Jahren übernahm der finnische Netzwerkausrüster den französischen Hersteller von Gesundheitsgadgts Withings für 170 Millionen Euro . Aus der Akquisition ging die neue Gesundheitssparte Nokia Health hervor. Der Gesundheitsbereich des ehemaligen Handy-Herstellers kündigte zuletzt eine WLAN-Waage, ein Blutdruckmessgerät und den Ausbau seiner Health-Mate-App an.

Diese neue „Gesundheitsoffensive“ scheint jedoch nicht gefruchtet zu haben. In der vergangenen Woche kündigte Nokia in einer offiziellen Mitteilung eine „ strategische Überprüfung “ von Nokia Health an. Diese Überprüfung könne laut Nokia in Veränderungen bei Nokia Health resultieren. Der Prozess sei dem Unternehmen zufolge jedoch noch nicht abgeschlossen.

Wie unzufrieden Nokia mit seiner Gesundheitssparte tatsächlich ist, zeigt in dieser Woche ein firmeninternes Rundschreiben, in dessen Besitz das IT-Magazin The Verge gelangt ist. Darin heißt es, dass es Probleme gebe, das für Nokia Health erhoffte Wachstum zu erreichen. Nokia sehe aktuell keinen Weg, dass das digitale Gesundheitsgeschäft ein wichtiger Teil von Nokia werden könne. Ob und wann Nokia die Nokia-Health-Sparte tatsächlich einstampfen wird, bleibt abzuwarten. Das interne Memo macht jedoch deutlich, dass es für den finnischen Konzern wahrscheinlich keine Alternative gibt.

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