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Nobelpreisträger fordert Bitcoin-Verbot

01.12.2017 | 12:24 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Der Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz fordert ein Verbot von Bitcoin. Der Wirtschaftswissenschaftler nennt Gründe.

Bitcoin steht weiter in der Kritik. Der Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz fordert sogar ein Verbot von Kryptowährungen wie Bitcoin. Das sagte Stiglitz in einem TV-Interview mit dem Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg.

Stiglitz meint, dass Bitcoin nur deshalb erfolgreich sei, weil man damit (staatliche) Kontrollen umgehen könne und es keine Aufsicht gäbe. Deshalb sollte Bitcoin per Gesetz verboten werden, fordert Stiglitz. Darüber hinaus würde Bitcoin keinerlei "sozial nützliche Funktion" erfüllen. Stiglitz weiter: „Es ist eine Blase, die vielen Menschen aufregende Zeiten beschert, da der Kurs auf und ab geht."

Aktuell trifft letzteres zu, der Bitcoin-Kurs fällt. Allerdings kann sich das schon in wenigen Stunden wieder umkehren und die Bitcoinwährung zu einer neuen Rallye ansetzen. Erst Anfang dieser Woche hatte Bitcoin die 10.000-Dollar-Marke ins Visier genommen. Nur einen Tag später fiel tatsächlich diese 10.000er-Grenze. In Australien bieten Menschen sogar Häuser, Villen und Grundstücke für Bitcoins an. Doch danach brach der Bitcoinkurs wieder spürbar ein.

Erst gestern warnte Elisabeth Roegele, Exekutivdirektorin der Wertpapieraufsicht bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) davor, dass Anleger ihr gesamtes Vermögen verlieren könnten, wenn sie in Bitcoin investieren.

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Alternative Kryptowährungen

Bitcoin ist aber keineswegs die einzige Kryptowährung. Alternativen sind beispielsweise Neo  und  Ethereum und Ripple.





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