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Nvidia arbeitet an Multi-Chip-GPUs

04.07.2017 | 16:02 Uhr |

Mit mehreren kleinen Grafikchips auf einem Modul soll die Rechenleistung von Grafikkarten steigen.

Grafikkarten werden immer leistungsfähiger, stoßen aber dennoch immer wieder an ihre Grenzen bei Größe, Wärmeentwicklung und Fertigungsausbeute. Nvidia will daher an Multi-Chip-Modulen für Grafikchips arbeiten, die aus mehreren kleinen GPUs auf einem Modul bestehen, die miteinander über eine besonders schnelle Leitung verbunden sind.  Die Leistung dieser Chips könne die von per SLI verbundenen Grafikkarten deutlich übertreffen. Außerdem werden nicht zwei vollwertige Grafikkarten samt Bus-System, Speicher und Spannungsversorgung benötigt.

Gemeinsam mit der Arizona State University, der University of Texas sowie dem Barcelona Supercomputing Centre untersucht Nvidia, inwieweit Multi-Chip-Module (MCM) bei künftigen Produkten genutzt werden können. In ersten Tests konnte eine MCM-Lösung mit 256 Streaming-Multiprozessoren (SM) die größtmögliche monolithische GPU mit 128 SM bei der Leistung um 45,5 Prozent übertreffen. Es dürfte aber noch mehrere Grafikkarten-Generationen dauern, bis solche MCM-GPU-Grafikkarten auf den Markt kommen.

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