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Nintendo Switch: Analysten unzufrieden mit Verkaufszahlen

30.10.2018 | 15:40 Uhr |

Nintendos Switch-Konsole verkauft sich schleppender als vom Hersteller und den Analysten erwartet.

Im aktuellen Geschäftsjahr, das im März 2019 endet, will Nintendo 20 Millionen Switch-Konsolen verkaufen. Im ersten Halbjahr wanderten jedoch erst 5,07 Einheiten über die internationalen Ladentheken. Allein im vergangenen Quartal setzte Nintendo 3,2 Millionen Geräte ab. Um die übrigen 15 Millionen Einheiten an den Mann beziehungsweise die Frau zu bringen, bleiben Nintendo nun also nur noch fünf Monate. Um seine Absatzziele einhalten zu können, muss der japanische Konzern auf ein exzellentes Weihnachtsgeschäft hoffen.

Für die schleppenden Verkäufe in den vergangenen Monaten sind unter anderem fehlende Blockbuster verantwortlich, die die Konsole für neue Käufer attraktiv machen könnten. Für das Weihnachtsgeschäft 2018 hat Nintendo noch eine neuen Ableger der Pokémon-Reihe sowie einen neuen Super Smash Bros. Titel in petto. Erweiterungen der beliebten The Legend of Zelda- oder Super Mario-Reihen lassen jedoch auf sich warten. Potenzielle Käufer werden auch durch Gerüchte um eine Switch-Neuauflage, die Ende 2019 auf den Markt kommen soll, abgeschreckt. Blockbuster wie Red Dead Redemption 2 könnten außerdem die Konkurrenzkonsolen Playstation 4 und Xbox One stärker in den Fokus potenzieller Weihnachtseinkäufer rücken, als Nintendos Switch.

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